10.03.2021, 08.33 Uhr

Suizid-Drama in England: Täter filmte alles! Frau (26) nimmt sich nach Missbrauch das Leben

Schon wieder ist eine junge Frau viel zu früh aus dem Leben geschieden. Sophie Clarke hat sich selbst getötet, nachdem sie von einem Mann vergewaltigt wurde. Der Sexualstraftäter filmte die Tat auch noch.

Eine Frau nahm sich das Leben, nachdem sie vergewaltigt wurde. (Symbolfoto) Bild: AdobeStock/ AungMyo

Sophie Clarke (26) sah keinen anderen Ausweg mehr. Die Engländerin hat sich entschieden ihrem Leben ein Ende zu setzen, nachdem sie von einem Mann auf einer Geburtstagsparty vergewaltigt wurde. Das Schockierende an der Tat: Der Sexualstraftäter filmte den Missbrauch, wie die "Daily Mail" am Dienstag berichtete.

Selbstmord-Drama in New Polzeath: Frau nimmt sich nach Vergewaltigung das Leben

Wie die "Dail Mail" schreibt, reiste Sophie Clarke Ende des letzten Jahres nach New Polzeath, Cornwall, wo sie mehrere Tage mit ihren Eltern Sara und Rupert in deren Ferienwohnung verbrachte. Sophie bestand darauf, dass ihre Eltern die Wohnung verließen. Dort erhängte sie sich, sagte ein Gerichtsmediziner. Nach den anschließenden rechtsmedizinischen Untersuchungen, ordnete der Rechtsmediziner die Tat als Selbstmord ein. Sie hinterließ eine handgeschriebene Notiz, aus der der Gerichtsmediziner einen Teil vorlas: "Ich habe so lange dagegen angekämpft, buchstäblich Jahre. Ich bin im Frieden mit meiner Entscheidung."

Sophie Clarke wurde früher gemobbt und litt unter einer Essstörung

Bei einer Anhörung vor einem Gericht in Truro, Cornwall wurde gesagt, dass sie nach dem Missbrauch verzweifelt war und sich nicht traute, die Tat anzuzeigen. Der sexuelle Übergriff prägte sie. Ihr Hausarzt offenbarte "unglaublich offen" gegenüber dem Gericht, dass Sophie Clarke in der Vergangenheit schon Schlimmes erlebte. In der Schule wurde sie gemobbt und hörte daraufhin auf zu essen.

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Sophie Clarke war vor ihrem Suizid gestresst

Zusätzlich dazu und zu dem Missbrauch war Sophie Clarke auch noch gestresst. Die junge Frau lernte gerade für ihre Abschlussprüfung im Immobilienmanagement und arbeitete nebenbei für die Firma Savills. Um mehr Zeit zum Lernen zu haben, wollte sie im Homeoffice arbeiten, doch ihr Chef lehnte dies "rundweg ab" und sie wurde in ein anderes Team versetzt. Sie beschwerte sich nicht, weil sie nicht als "Ballast" abgestempelt oder stigmatisiert werden wollte.

Ihre Eltern vermissen ihre geliebte Tochter, die eine Fitness-Fanatikerin, Wasserski-Lehrerin, Yoga-Lehrerin und talentierte Künstlerin war, sehr. Sie sagten, dass sie sich wegen ihres Sinns für Spaß, ihr Lachen und ihren Abenteuergeist ewig an sie erinnern werden.

Täglich werden Frauen, Kinder und Männer Opfer sexueller Gewalt. Einige Menschen sehen keinen anderen Ausweg und nehmen sich das Leben. Doch es gibt Wege, um dieser Situation zu entfliehen. Wenn sie missbraucht wurden finden Sie hier Hilfsangebote. Auch unter diesem Link finden Sie Telefonnummern und Adressen die bei Selbstmordgedanken helfen.

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bos/bua/news.de

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