18.02.2021, 14.14 Uhr

Schockierende Fehldiagnose: Tödliche Krebs-Art nicht erkannt! Mann (20) mit Abführmittel abgewiesen

Obwohl sich der tödliche Krebs in seinem Körper immer weiter ausbreitete, speisten Mediziner einen 20-Jährigen mit Abführmitteln ab. Ihre schockierende Fehldiagnose: Der Mann würde an Verstopfung leiden.

Ein 20-jähriger Krebspatient wurde mit Abführmitteln abgespeist. Bild: AdobeStock / pololia (Symbolbild)

Es war eine schockierende Fehldiagnose, die das Leben des 20-jährigen Kyle Hilton aus Long Eaton, Derbyshire, komplett auf den Kopf gestellt hat. Bei ihm wurde eine seltene Form von Krebs entdeckt, die fälschlicherweise zunächst als Verstopfung diagnostiziert worden war. Derweil hatte sich die tödliche Krankheit rasant von seinem Magen bis zu seinem Hals ausgedehnt.

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Krebs-Fehldiagnose: Kyle Hilton leidet an Rhabdomyomsarkom

Jetzt ist klar: Kyle Hilton leidet an einem Rhabdomyomsarkom, einer seltenen Krebsart. Zunächst wurde ihm jedoch mitgeteilt, dass es sich lediglich um Verstopfung handeln könnte. Der junge Mann ging zunächst zu seinem Hausarzt, der dachte, es könnte ein Nierenproblem sein. Doch als die Schmerzen nicht nachließen, suchte Kyle nach Rat in einer Klinik. "Ich bekam immer wieder Schmerzen im unteren Rücken", sagte Kyle zu "Derbyshire Live". Vor allem nachts habe er es kaum aushalten können.

Mann mit Abführmittel abgewiesen: Kyle Hilton mit Endlos-Chemo nach Krebs-Diagnose

Zunächst sei der Mann mit dem Hinweis abgewiesen worden, er könne verstopft sein. Daraufhin habe er einige Abführmittel verschrieben bekommen. Die eigentliche Erkrankung sei zu diesem Zeitpunkt noch unentdeckt geblieben. Erst eine weitere Woche später wurde nach eingehenden Blutuntersuchungen festgestellt, dass es sich um eine aggressive Krebsart handeln würde.

Zwischenzeitlich hatte sich der Krebs von Kyles Magen bis zu seinem Hals ausgebreitet. Auch nach mittlerweile sieben Chemotherapien ist unklar, ob Kyle wieder vollständig gesund wird. Für ihn ist klar: "Wenn es früher entdeckt worden wäre, hätten sie vielleicht mehr tun können".

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rut/sba/news.de

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