17.02.2021, 15.26 Uhr

Schnee-Drama in der Schweiz: Selbst gebautes Iglu stürzt ein! Kind tot

Ein Tag im Schnee mit seinem Vater endete für einen kleinen Jungen in der Schweiz tödlich. Vater und Sohn (7) hatten ein Iglu aus Schnee gebaut. Als sich beide darin aufhielten, brach das Schneehaus über ihnen zusammen. Das Kind starb.

In der Schweiz kam ein Kind zu Tode, nachdem ein selbst gebautes Iglu über ihm zusammengebrochen war Bild: (Symbolbild) beawolf/AdobeStock

Es sollte ein spaßiger Tag im Schnee werden, stattdessen fand ein kleiner Junge (7) in der Schweiz den Tod. Er und sein Vater hatten gemeinsam eine Hütte aus Schnee gebaut. Als sie sich darin aufhielten, stürzte das Iglu über ihnen zusammen. Das Leben des Kindes konnte nicht gerettet werden.

Vater konnte sich aus Schnee befreien - Junge kam ins Krankenhaus

Ein siebenjähriger Junge ist in der Schweiz unter dem Schnee eines eingestürzten Iglus gestorben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatten Vater und Sohn die Schneehütte in Tarasp im Unterengadin gebaut. Beide hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Iglu auf. Der Vater konnte sich aus dem Schnee befreien. Mit einem Helfer suchte er nach seinem Kind. Es wurde rund eine Viertelstunde nach dem Einsturz geborgen. Rettungskräfte begannen mit der Reanimation des Jungen und flogen ihn ins Krankenhaus. Trotz aller Bemühungen starb der Siebenjährige dort.

Iglu hatte Durchmesser von vier Metern - Junge lag Viertelstunde in Schneemassen

Wie die Schweizer Nachrichten-Seite 20min.chmit Berufung auf die Kantonspolizei Graubünden berichtet, umfasste das selbst gebaute Iglu einen Durchmesser von circa vier Metern. Der Mann und sein Sohn hatten zuvor mehrere Tage an dem Schneehaus gearbeitet. Am Dienstag stürzte es jedoch nach elf Uhr ein. 

Ermittlungen laufen - Gespräche mit Vater bereits erfolgt 

Roman Rüegg, der Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, erklärte, dass trotz der Tragik des Falls ermittelt werden müsse. "Wir haben am Dienstag vor Ort gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen", so Rüegg. Erste Gespräche mit dem Vater des verstorbenen Kindes seien bereits durchgeführt worden.

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sig/bos/news.de/dpa

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