07.02.2021, 12.01 Uhr

Apokalypse 2021 laut Maya-Kalender: Irre Katastrophen-Theorie: Geht die Welt in diesem Jahr unter?

Erst vor wenigen Jahren sorgte der Maya-Kalender für Angstzustände unter besonders leichtgläubigen Zeitgenossen. Demnach sollte die Welt bereits 2012 untergehen. Das war offenbar ein Fehler. Stattdessen soll die Apokalypse 2021 über uns hereinbrechen.

Immer wieder sorgen irre Weltuntergangs-Theorien für Schlagzeilen. Bewahrheitet haben sie sich bislang nie. Bild: Adobe Stock/frenta

Wann geht die Welt unter? Nostradamus und auch die Maya prophezeien unermüdlich das Ende der Welt. Doch wirklich richtig lagen sie noch nie. So hatte das Volk der Maya den Weltuntergang bereits für 2012 angekündigt. Passiert ist jedoch nichts. Nun tauchte jedoch eine Theorie auf, die besagt, dass die Maya die Apokalypse eigentlich für 2021 angekündigt hatten. Was ist dran an der Prophezeiung?

Maya-Kalender sagte Weltuntergang bereits 2012 voraus

Im Jahr 2012 waren Tausende von Menschen davon überzeugt, dass die Welt am 21. Dezember untergehen würde, da eine Maya-Prophezeiung genau dieses Szenario vorhergesagt hatte. Natürlich kam am Ende alles anders. Die Welt überlebte - schon wieder. Schon bald war der Schock über den drohenden Weltuntergang vergessen. Haben sich die Maya etwa geirrt?

Apokalypse 2021 befürchtet: Führte ein Übersetzungsfehler zum falschen Datum?

Mag man einem jüngsten Bericht des britischen "Daily Star" Glauben schenken, dann steht uns die Apokalypse wohl erst noch bevor. Demnach sei die Prophezeiung möglicherweise falsch übersetzt worden. Das zumindest behaupten aktuell einige Verschwörungstheoretiker im Netz. Bedeutet: In ihrem Kalender sprachen die Maya nicht etwa von 2012, sondern von 2021. Bleibt lediglich die Frage: Wird die Welt diesmal wirklich untergehen?

Bereits vor etwa 1200 Jahren hielt das Volk der Maya seine Beobachtungen der Gestirne fest - vierhundert Jahre früher als bekannte Kalender belegten. Und die Berechnungen umfassen eine Zeitspanne von mehr als 6000 Jahren. Ihre Berechnungen beruhen dabei auf mathematischen und astronomischen Daten. Dabei entwickelten die Maya auch den sogenannten mesoamerikanischen Long-Count-Kalender, um sowohl die Vergangenheit im Auge zu behalten als auch die Zukunft vorherzusagen.

Katastrophe 2012 blieb aus

Die ursprüngliche Theorie der Apokalypse 2012 entstand, weil dieses spezielle Datum im Gregorianischen Kalender mit dem Ende eines 5.126 Jahre langen Zyklus im Maya-Kalender übereinzustimmen schien. Am Ende stellte sich jedoch heraus, dass der 21.12.2012 nichts weiter als ein ganz normaler Tag sein sollte.

Maya-Experte gibt Entwarnung: Kein Weltuntergang 2021

Endzeit-Theoretiker stellen sich nun die Frage, ob man den Maya-Kalender möglicherweise falsch interpretiert haben könnte. Der Maya-Experte Matt Riggsby erklärte zuletzt, dass man den Maya-Kalender falsch verstanden habe. All dieser Unsinn über Katastrophen und das Ende der Welt kam von Außenstehenden, nicht von den Maya, räumt er mit den offenbar falschen Weltuntergangs-Theorien auf. Er stellt klar, dass die Maya in ihren Texten keinesfalls von einem Weltuntergang sprachen. Ihre Aussagen wurden lediglich falsch interpretiert. "Sie sind erfunden. Fiktion. Es kommt kein Weltuntergang. Sollte es doch einen geben, dann haben die Maya die Katastrophe nicht kommen sehen, so der Experte. Ob er am Ende recht behalten wird, das werden wir spätestens Ende des Jahres erfahren.

Lesen Sie auch: Schlimmer als Covid-19! DIESE zwei Katastrophen bedrohen die Menschheit

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser