27.01.2021, 15.45 Uhr

Oumuamua: Außerirdische Technologie! Geheimnis um zigarrenförmigen Asteroiden gelüftet?

Seit 2017 fasziniert Asteroid "1I/'Oumuamua" Astro-Physiker und Astronomen rund um die Welt, denn der zigarrenförmige Himmelskörper ist das erste Objekt, das außerhalb unseres Sonnensystems zu uns in die Milchstraße gekommen ist. Ein Harvard-Professor erzählt nun, wo der Gesteinsbrocken seiner Meinung nach wirklich herkommt!

Wurde das Geheimnis um den Ursprung unseres interstellaren Besuchers "Oumuamua" gelüftet?  Bild: picture alliance/dpa | M. Kornmesser

Das Geheimnis um den Gesteinsbrocken "Oumuamua" oder "1I/'Oumuamua" könnte gelüftet sein! Der Asteroid gilt als das einzige in der Milchstraße gesichtete Himmelsobjekt, das außerhalb unseres Sonnensystems entstanden ist. Seit seiner ersten Sichtung im Jahr 2017 versuchen Astronomen, Planetologen und Astro-Physiker fieberhaft, das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften. Einem Forscherteam der renommierten Universität Harvard unter Professor Avi Loeb könnte dies nun gelungen sein.

Harvard-Professor für Astronomie glaubt an außerirdische Technologie in Asteroid

Laut dem Astronomie-Professor Avi Loeb von der Harvard-Universität könnte es sich bei Oumuamua um ein Raumschiff handeln, in dem hochentwickelte außerirdische Technologien zum Einsatz kamen. Das berichtet der britische "Daily Star" unter Berufung auf Loebs geplantes Buch. Der führende Harvard-Wissenschaftler hatte bereits vor Kurzem mit seiner These überrascht, unser Sonnensystem könnte mit Billiarden von außerirdischen Raumschiffen gefüllt sein. Er selbst glaubt, im Rahmen seiner Forschung bereits "fortschrittliche außerirdische Technologie" gesehen zu haben.

Zigarrenförmiger Asteroid "Oumuamua" Besucher interstellarem Raum

Oumuamua mit einem geschätzten Durchmesser von 200 Metern ist das erste interstellare Objekt, das jemals in der Milchstraße gesichtet wurde. Es wurde erstmals im Oktober 2017 vom Pan-STARRS1-Teleskop der Universität von Hawaii entdeckt, als dieses nach Kometen und Asteroiden in der Nähe der Erde suchte. Damals befand er sich bereits auf seinem Rückweg Richtung interstellaren Raum, nachdem er zuvor mit einer Entfernung von 24 Millionen Kilometern an der Erde vorbeigeflogen war.

Man bemerkte, dass sich das längliche zigarrenförmige Gestein mit einer phänomenalen Geschwindigkeit drehte und beschleunigte. Astro-Physiker stellten eine "nicht-Schwerkraft-bedingte Beschleunigung" fest ("non-gravitational acceleration") und waren verblüfft, wie sich der Gesteinsbrocken ohne Schwerkraft dermaßen beschleunigen konnte.

Astronomie-Professor überzeugt: Beschleunigung kann nur von Alien-Technologie kommen

Professor Loeb, der das Institut für Astronomie an einer der renommiertesten Universitäten der Welt leitet, besteht jedoch darauf, dass die rationalste Erklärung für die Beschleunigung sei, dass es sich um Alien-Technologie handle. Loeb meint, dass unsere eigene Technologie es uns bald ermöglichen sollte, jeden Monat neue Weltraumobjekte wie Oumuamua zu entdecken.

In seinem kommenden Buch "Extraterrestrial: The First Sign of Intelligent Life Beyond Earth" ("Außerirdisch: Das erste Zeichen für intelligentes Lebens jenseits der Erde") schrieb er, das Weltraumobjekt sei an der Erde vorbei geschossen, bevor "es sich schnell auf das Sternbild Pegasus und die Dunkelheit dahinter zubewegte".

Professor Loeb plädiert für Glaube an intelligentes Leben im Kosmos

Professor Loeb glaubt, dass es sich bei "Oumuamua" um eine außerirdische Technologie handelt, und nennt sein Argument "Oumuamua-Wette", eine Interpretation der Pascalschen Wette, die besagt, dass die Vorteile des Glaubens an Gott die Nachteile bei Weitem überwiegen. "Wenn wir es wagen, zu wetten, dass Oumuamua ein Stück fortschrittlicher außerirdischer Technologie ist, können wir nur gewinnen", schreibt Loeb in seinem Werk.

Er erklärt weiter: "Ob es uns dazu veranlasst, das Universum methodisch nach Lebenszeichen zu durchsuchen oder ehrgeizigere Projekte durchzuführen, eine optimistische Wette könnte einen transformativen Effekt auf unsere Zivilisation haben."

Größte Entdeckung in Geschichte der Wissenschaft

In dem Buch, das am 4. Februar in Großbritannien in den Handel kommt, schreibt Professor Loeb, die Entdeckung von außerirdischem Leben wäre die größte Entdeckung in der Geschichte der Wissenschaft. Er formuliert eine bittersüße Hoffnung: "Sobald wir wissen, dass wir nicht allein sind, dass wir mit ziemlicher Sicherheit nicht die fortschrittlichste Zivilisation sind, die jemals im Kosmos existiert hat, werden wir erkennen, dass wir mehr Geld ausgegeben haben, um alles Leben auf dem Planeten zu zerstören, als es gekostet hätte, es zu bewahren."

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sig/bos/news.de