25.01.2021, 09.36 Uhr

Homophobe Attacke in Louisiana, USA: Hände beinahe abgetrennt! Schwulenhasser verstümmelt Grindr-Date

Mithilfe der Gay-Dating-App Grindr wollte sich Holden White aus dem US-Bundesstaat Louisiana mit Gleichgesinnten treffen - doch der junge Mann geriet an einen Schwulenhasser und bezahlte die Verabredung beinahe mit dem Leben.

Eine auf der Gay-Dating-App getroffene Verabredung wäre einem 18-jährigen US-Amerikaner beinahe zum Verhängnis geworden (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / piter2121

Wer sich als homosexuell, bi oder transsexuell identifiziert und auf der Suche nach Gleichgesinnten für intime Treffen ist, der dürfte in der Dating-App Grindr - angelehnt an die Kuppel-Plattform Tinder - die Erfüllung aller Gelüste finden. Das dachte auch ein junger Mann namens Holden White - doch seine Grindr-Experimente hätten den 18-Jährigen beinahe das Leben gekostet.

Lebensgefahr nach Grindr-Date! 18-Jähriger läuft in tödliche Falle

Wie aktuell im britischen "Daily Star" zu lesen ist, verabredete sich der homosexuelle Mann aus Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana im vergangenen Sommer mit einem gewissen Chance Seneca (19) zu einem intimen Treffen, nachdem die zwei Männer wochenlang Nachrichten ausgetauscht hatten. Doch anstatt nach der Verabredung mit Schmetterlingen im Bauch durchs Leben zu gehen, landete Holden White im Krankenhaus und kämpfte um sein Leben.

Brutalo-Attacke bei Schwulendate: Angreifer schlitzt Grindr-Bekanntschaft die Pulsadern auf

Zunächst begann die Verabredung wie viele Dates: Der 18-Jährige wurde von seinem Chatpartner in dessen Haus willkommen geheißen, die beiden jungen Männer spielten Videospiele und genossen die Zeit zu zweit. Doch als Chance Seneca das Zimmer unter einem Vorwand verließ, schlug die Stimmung um: Aus heiterem Himmel wurde Holden White angegriffen und hinterrücks gewürgt. Holden White wehrte sich mit ganzer Kraft, doch durch die Strangulation wurde der junge Mann bewusstlos. Erst später kam er wieder zu sich und fand sich in einem Badezimmer wieder - nackt und gefesselt. Sein Angreifer war gerade dabei, dem 18-Jährigen die Pulsadern aufzuschneiden.

Durch den Blutverlust rutschte Holden White eigenen Angaben zufolge immer wieder in die Bewusstlosigkeit und war sich sicher, sein Tod stünde unmittelbar bevor. Chance Seneca rief jedoch, offenbar durch einen plötzlichen Anfall von Reue, die Polizei und gab an, gerade einen Mord begangen zu haben - ohne sich bewusst zu sein, dass Holden White lediglich bewusstlos war.

Rettung in letzter Sekunde! Holden White (18) lag tagelang im Koma

Im Krankenhaus kämpften die Ärzte nach dem Notruf um das Leben des 18-Jährigen. Drei Tage lang lag der junge Mann im Koma, schreckliche Verletzungen an Hals, Kopf und Armen erforderten intensivmedizinische Behandlung. Viel hätte nicht gefehlt und Holden Whites Hände wären bei dem Angriff abgetrennt worden.

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Wiedersehen vor Gericht: Schwuler US-Amerikaner von homophobem Tatmotiv überzeugt

Kaum hatte Holden White das Bewusstsein wiedererlangt, wurde das Gewaltopfer von der Polizei befragt. Ob der junge Mann auch vergewaltigt wurde, ist bis dato unklar. Der 18-Jährige ist sich indes sicher, dass der Angreifer aus homophober Überzeugung gehandelt habe. Seinen Peiniger wird der 18-Jährige vermutlich vor Gericht wiedersehen: Chance Seneca wurde nach der grauenhaften Attacke von der Polizei festgenommen, eine Vorverhandlung wurde für Anfang März angesetzt.

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loc/news.de