21.01.2021, 08.03 Uhr

Siegfried Fischbacher: Beerdigung noch unklar! Schwester spricht über sein Erbe

Mitte Januar verstarb Mega-Magier Siegfried Fischbacher. Wo er beerdigt wird, ist den Aussagen seiner Schwester zufolge unklar. Derweil organisiert die Nonne eine Trauerfeier und spricht über das Erbe des Zauberstars.

Wo wird Siegfried Fischbacher beerdigt? Bild: dpa

Seit über einer Woche ist Magier Siegfried Fischbacher jetzt schon tot. Der gebürtige Rosenheimer war Mitte Januar im Alter von 81 Jahren an Krebs gestorben, acht Monate nachdem sein Partner Roy Horn an den Folgen von Covid-19 gestorben war. Doch seine Schwester Margot habe immer noch keine Informationen darüber, was nun mit ihm passiert, wie sie in der "Bild" erklärt. Fischbachers Schwester Margot ist Nonne im Kloster der Mallersdorfer Schwestern in München. Dort trägt sie den Namen Dolore.

Siegried Fischbacher Beerdigung unklar - Was passiert mit ihm?

Dem Blatt schildert sie ihre Bedenken nach dem Tod ihres weltbekannten Magier-Bruders: "Ich habe keinerlei Informationen darüber, was jetzt mit ihm passiert. Es ist rätselhaft.", sagt sie. Ob es eine Beerdigung geben wird, ist ihren Aussagen zufolge völlig unklar. Ebenfalls wisse sie nicht, wo er ruhen und wer das organisieren werde. Sie habe diesbezüglich niemand angerufen, wegen der Sprachbarriere sei sei Kommunikation ohnehin schwierig.

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Schwester Margot organisiert Trauerfeier für Zauberer Siegfried in Rosenheim

Allerdings werde in der Rosenheimer Taufkirche des Magiers (St. Nikolaus-Kirche) an diesem Freitag (22. Januar) um 10 Uhr eine intime Trauerfeier stattfinden, die sie zusammen mit ihrem anderen Bruder Marinus vorbereitet habe. Es soll ein würdevoller Abschied für den verstorbenen Mega-Magier werden, der zu seiner Schwester ein ganz besonderes Verhältnis hatte. "Es gab ein großes Vertrauen zwischen uns", beteuert Margot Fischbacher gegenüber "Bild".

Margot Fischbacher: Erbe von Siegfried Fischbacher geht an Tiger-Stiftung

Sie sei nach eigenen Angaben froh, dass sie mit ihrem Bruder noch "in der letzten Lebensstunde" vor dessen Tod telefonieren konnte. "Er war mit sich im Reinen und seinem Schicksal ergeben", sagte sie dem Magazin "Bunte". "Er hatte keine Angst und war auch nicht traurig."

"Mich tröstet, dass Siegfried im Frieden und im sicheren Glauben, Roy im Jenseits wiederzusehen, ging", sagte Margot Fischbacher. Das Geld aus seinem Besitz fließe in eine Stiftung zum Erhalt der weißen Tiger. Die Tiere waren viele Jahre das Markenzeichen der Zauber-Shows von "Siegfried und Roy" in Las Vegas.

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rut/sba/news.de/dpa

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