29.07.2020, 11.00 Uhr

Unwetter aktuell in Traitsching: "Schneise der Verwüstung" - Horror-Sturm wütete in Bayern

Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz: Bei einem heftigen Unwetter wurden in Teilen Bayerns mehrere Menschen verletzt. Es könnte nur der Anfang gewesen sein. Denn der Unwetter-Alarm bleibt auch weiterhin erhalten.

Ein heftiges Unwetter hat in Teilen Bayerns am Dienstag für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Bild: dpa

Ein heftiges Unwetter hat in Teilen Bayerns am Dienstag für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Acht Menschen wurden durch herabfallende Äste am Roither See (Kreis Regensburg) leicht bis mittelschwer verletzt, wie das Polizeipräsidium in Regensburg mitteilte.

Unwetter hinterlässt in Traitsching "eine Schneise der Verwüstung"

In der Oberpfalz verzeichneten die Beamten bis zum Abend 41 unwetterbedingte Einsätze. Auf der Donau kenterte bei Wörth ein Jet-Ski, der mit drei Personen besetzt war. Sie konnten sich leicht verletzt ans Ufer retten. Bei Traitsching (Kreis Cham) habe der Sturm "eine Schneise der Verwüstung" hinterlassen, teilte die Polizei mit: "Hausdächer wurden abgedeckt, Telefonmasten und Bäume umgeknickt."

DWD warnt vor Unwetter aktuell bis zum Wochenende durch Azorenhoch

In Seeg im Kreis Ostallgäu schlug ein Blitz in ein Hausdach ein. Es entwickelte sich Rauch an einer Steckdose. Verletzt wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Kempten niemand. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Dienstagnachmittag und -abend vor Gewittern, Starkregen und Hagel gewarnt.

Doch auch in den kommenden Tagen bleibt die Unwettergefahr erhalten. Für Donnerstag (30.07.2020) sagt der DWD bis zu 34 Grad im Südwesten voraus. Am Freitag soll es dann sogar noch wärmer werden, dann stehen bis zu 37 Grad auf dem Plan. Der DWD warnt bereits jetzt vor einer sehr hohen Wärmebelastung bis Samstag (01.08.2020) drohen im Tagesverlauf teils kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Lokal seien Unwetter möglich. Mindestens bis zum Montag soll diese Wetterlage andauern. Vor allem der Süden und Südosten sind betroffen.

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rut/news.de/dpa

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