06.12.2019, 15.27 Uhr

Suizid-Drama in den USA: 8-Jähriger begeht Selbstmord

In Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio kam es zu einer schrecklichen Tragödie. Ein acht Jahre alter Junge hat sich das Leben genommen, weil er gemobbt wurde. Seine Eltern machen nun die Schule verantwortlich.

Ein 8 Jahre alter Junge hat sich in den USA das Leben genommen. Bild: AdobeStock_Tomsickova

Schreckliches Selbstmord-Drama in den USA: Ein gerade einmal acht Jahre alter Junge hat sich laut "buzzfeednews.com" das Leben genommen, weil er von seinen Mitschülern gemobbt wurde. Cornelia Reynolds, die Mutter des kleinen Gabriel Taye, fand ihren Sohn am 26. Januar 2017 leblos zu Hause. Sofort begann sie mit Wiederbelebungsmaßnahmen und rief den Notruf. Doch als die Sanitäter eintrafen, war Gabriel bereits Tod. Er hatte keinen Puls mehr.

Junge (8) begeht Selbstmord nach Mobbing in der Schule

Für den Tod ihres Kindes machen die Eltern die Schule ihres Sohnes verantwortlich. Genauer gesagt, verklagen sie zwei Mitarbeiter derCincinnati Public School und der Carson Elementary School. Sie sollen Gewalt und Mobbing, dem der Achtjährige wiederholt ausgesetzt war, vertuscht haben. Von den Vorgängen an Gabriels Schule haben die Eltern laut eigener Aussage keine Ahnung gehabt.

Selbstmord-Drama! Junge vor Tod brutal angegriffen

So soll er zwei Tage vor seinem Selbstmord von einem Mitschüler im Badezimmer angegriffen worden sein, so dass er schließlich sieben Minuten bewusstlos auf dem Boden lag. Andere Schüler seien in dieser Zeit an ihm vorbeigegangen, hätten ihn verspottet und sogar getreten. Aufnahmen der Überwachungskamera beweisen dies.

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Eltern wurden nicht über Brutalo-Angriff informiert

An diesem Tag hatte die Schule nicht einmal den Notarzt alarmiert. Den Eltern hatte man später erklärt, Gabriel sei "in Ohnmacht gefallen". Die Lehrer verteidigten ihr Vorgehen und erklärten, sie haben nicht wissen können, dass sich der Achtjährige etwas antun würde. Gabriel selbst konnte sich angeblich nicht an den Angriff erinnern. Seiner Mutter erklärte er, er erinnere sich nur, hingefallen zu sein und klagte über Magenschmerzen.Reynolds brachte ihren Sohn daraufhin ins Krankenhaus und ließ ihn am nächsten Tag zu Hause.

Tags darauf schickte sie ihn jedoch wieder in die Schule. Eine Entscheidung, die sie wohl auf ewig bereuen wird. Denn an diesem Tag kam es zu einem weiteren Zwischenfall. Zwei Schüler klauten Gabriel die Wasserflasche und versuchten, sie die Toilette hinunter zu spülen. An diesem Tag nahm sich der Achtjährige das Leben.

Sind Sie auch selbstmordgefährdet?

News.de berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de).

Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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fka/news.de

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