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15.10.2019, 16.01 Uhr

Medizinische Sensation in Russland: Teenager-Mutter verstößt ihr Baby ohne Augäpfel

Der kleine Alexander aus dem russischen Tomsk wurde vor sechs Monaten geboren und ist ein fröhliches Baby - doch seine leibliche Mutter schob den Jungen ins Waisenhaus ab, weil das Kind ohne Augäpfel geboren wurde.

Im russischen Tomsk wurde ein Baby ohne Augäpfel geboren (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / erllre

Vor sechs Monaten, im April 2018, wurde der kleine Alexander im russischen Tomsk geboren und hat sich seitdem zu einem fröhlichen, zufriedenen Baby entwickelt. Allerdings ist der kleine Junge, der den Spitznamen Sascha erhalten hat, eine medizinische Sensation: Das sechsmonatige Baby kam ohne Augäpfel zur Welt, was nur äußerst selten vorkommt.

Baby ohne Augen in Russland geboren - und von der Mutter verstoßen

Ärzte beschreiben das Fehlen der Augäpfel von Geburt an als Anophthalmie, häufig sind Gendefekte bei den Neugeborenen Ursache für die nicht vorhandenen Augen. Im Fall von Alexander liegt den Ärzten zufolge ein sogenanntes "SOX2 Anophthlamie-Syndrom" vor, das mit einer verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit von 1:250.000 auftritt. Weltweit seien nur drei Fälle dieser Erkrankung bekannt.

Baby ohne Augäpfel in Russland bekommt Augenprothese

Um das Schädelwachstum bei dem kleinen Alexander zu unterstützen, bekam das Baby Augenprothesen eingesetzt, die Deformationen entgegenwirken sollen und halbjährlich erneuert werden müssen, wie im "Daily Star" zu lesen ist. Der kleine Sascha wird als fröhlich und munter wie jedes andere kleine Baby beschrieben und soll besonders gerne schwimmen und spielen - doch trotzdem wird das Kind ohne Augen ohne seine leibliche Mutter aufwachsen müssen.

Von der Mutter verstoßen! Baby Alexander ohne Augen zur Adoption freigegeben

Die junge Frau im Teenageralter, die Alexander im April 2019 zur Welt brachte, verstieß ihr Baby nämlich kurz nach der Geburt und gab ihr augenloses Kind in die Obhut von Kinderkrankenschwestern. Noch befindet sich der blinde Alexander im Waisenhaus und wartet darauf, adoptiert zu werden. Sollten sich in Saschas russischer Heimat keine potentiellen Adoptiveltern finden, könnte die Suche nach einer neuen Familie für das Kind auch international ausgeweitet werden, schreibt der "Daily Star".

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loc/news.de

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