Polizei-News Iserlohn, 19.10.26: Anzeigen nach Körperverletzungen / Diebe und Betrüger / Cannabisfund in Grürmannsheide
Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Iserlohn. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Ein 33-jähriger Mann hat am Samstag, kurz vor 1 Uhr nachts, an der Rahmenstraße einen Polizeibeamten angegriffen. Die Beamten wurden gerufen, weil eine hilflose Person am Stadtbahnhof auf dem Boden liege. Als die Polizeibeamten eintrafen, stand der stark alkoholisierte Mann auf. Als er das Hinzukommen weiterer Personen bemerkte, wurde er aggressiv und führte einen Schlag in Richtung eines Beamten aus. Die Polizisten überwältigten ihn, was er mit diversen Beleidigungen quittierte. Der 33-jährige soll zuvor bereits einen 42-jährigen, ebenfalls alkoholisierten, Passanten angegriffen und verletzt haben. Ein Zeuge eilte zu Hilfe. Der 42-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Polizeibeamten nahmen den 33-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam und schrieben Anzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.Einige Zeit später meldete sich ein 43-jähriger Mann bei der Polizei. Er gab an, dass er eineinhalb Stunden zuvor, gegen 1 Uhr, vor dem Kino am Theodor-Heuss-Ring zusammengeschlagen worden sei. Wie der alkoholisierte Mann berichtete, hätten ihn vier oder fünf junge Männer geschlagen. Die Polizei zog den Rettungsdienst hinzu.
Am Sonntag zwischen 14.30 und 16 Uhr wurde an der Ecke Dullenbergweg/Oberer Rheinermarkweg die Scheibe eines geparkten VW Up eingeschlagen. So konnte der Täter in das Fahrzeug greifen und einen Rucksack mitsamt Geldbörse, iPad, hochwertigen Kopfhörern und anderen Dingen herausziehen. Die Fahrerin war nur kurz mit ihrem Hund spazieren gegangen. Die Polizei schrieb die Dokumente aus der Geldbörse zur Fahndung aus und leitete eine KUNO-Sperrung der mit abhanden gekommenen Bankkarte ein. Die Polizei mahnt immer wieder, keine Wertgegenstände im Fahrzeug liegenzulassen. Ein Auto ist kein Tresor, der Ablauf des Diebstahls leider typisch.
Zwischen Sonntag, 16 Uhr, und Montagmorgen wurden aus einem Carport an der Gabelsbergstraße zwei Pedelecs gestohlen. Es handelt sich um ein schwarzes Bulls Six50 Evo2 sowie um ein schwarzes Trekking E-Bike der Marke Prophete, jeweils mitsamt Ladestationen.Eine 55-jährige Iserlohnerin ist vermutlich Opfer eines Falles von "Ghost Pairing" geworden. Erst meldete sich ihr Bruder bei ihr und fragte, wozu sie denn so plötzlich Geld benötige, einen Tag später stellte ihr Arbeitgeber dieselbe Frage. Wie sich herausstellte, waren sie nicht die einzigen Empfänger einer WhatsApp-Nachricht: Offenbar haben sämtliche Kontakte aus dem Handy der Frau eine Aufforderung bekommen, hatten nicht nur diese beiden Kontakte aus dem Smartphone der Frau eine WhatsApp-Nachricht mit einer Geldforderung bekommen. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei.Ihre Schilderungen passen zu dem noch relativ neuen Betrugsphänomen, für das sich der Begriff "Ghost Pairing" eingebürgert hat. Die Täter machen ihre Opfer zum Handlanger, indem sie deren Konten kapern. Die Betrugs-Nachrichten ziehen im Schneeballeffekt immer weitere Kreise. Da die Nachricht von einem Freund oder Bekannten zu kommen scheint, lassen sich immer mehr Nutzer der nützlichen Messenger-Dienste zum Klicken verleiten.Die Täter machen sich die Möglichkeit zu Nutzen, dass sich WhatsApp auch am Computer freischalten lässt. In vielen Fällen bekamen Nutzer des Messenger-Dienstes die Bitte angeblich von einem Bekannten, an einem Voting teilzunehmen oder für jemanden "abzustimmen". Die Täter bringen ihre Opfer dazu, einem Link zu folgen und dort ihre Messenger-Zugangsdaten erneut einzugeben. Die Betroffenen loggen sich jedoch in diesem Augenblick nicht wirklich bei ihrem Dienst ein, sondern sie öffnen den Tätern Zugang zu ihrem Konto. Wie von Geisterhand werden ab diesem Zeitpunkt Nachrichten über das Konto des Opfers verschickt.Nutzer des Dienstes sollten in den Einstellungen prüfen, ob unbekannte weitere Geräte mit dem Konto verknüpft sind, und diese entfernen. Eine Einstellung lässt sich vorbeugend vornehmen: Die Polizei rät, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten. Werden neue Geräte angemeldet, so muss die Anmeldung auf einem zweiten Weg bestätigt werden. Der Nutzer bekommt dann zum Beispiel eine SMS. Generell sollten Nutzer vorsichtig sein beim Klick auf Links oder beim Scannen von QR-Codes - selbst wenn diese scheinbar von Freunden kommen.Weitere Infos, auch zu weiteren Sicherheitsrisiken, gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: https://www.bsi.bund.de unter dem Stichwort "Ghost Pairing".
Die Polizei hat am Samstagabend an der Grürmannsheider Straße eine Cannabis-Plantage entdeckt. Nach einem Durchsuchungsbeschluss konnten geerntete Pflanzen in nicht geringer Menge sichergestellt werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis gegen einen Mann (35) und eine Frau (30).
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Märkischer vom 19.10.2026 gegen 10:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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