Polizei-News Hagen, 16.10.26: Drogen konsumiert und Kind gewaltsam am Weinen gehindert - Bundespolizei ermittelt
Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Hagen. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Mittwochabend (14. Oktober) soll ein Mann in einem Intercity Express eine Zweijährige in einen Sitz gedrückt haben. Eine Mitreisende informierte die Bundespolizei in Hagen.
Gegen 23 Uhr verständigte eine Reisende die Bundespolizei über einen unklaren Sachverhalt mit mehreren Personen in einem ICE. Zudem soll ein Kind geschlagen worden sein. Es handelte sich dabei um den ICE 619 (Dortmund - Stuttgart), welcher sich bereits am Bahnsteig zu Gleis 5/6 des Hagener Hauptbahnhofs befand. Die Beamten trafen vor Ort auf eine Zeugin, welche angab beobachtet zu haben, wie sich ein Pärchen gestritten und der Mann während der Fahrt den Kopf eines weinenden Kleinkindes in den Sitz gedrückt habe. Der 27-Jährige soll so versucht haben das zweijährige Mädchen am Weinen zu hindern. Zudem soll er anschließend den Mund zugehalten haben, bis es aufgehört habe.Zuvor soll der Junge (12) im Zug weggelaufen sein und der Zugbegleiter habe diesen wieder zu seiner Mutter gebracht. Daraufhin habe die 37-Jährige ihrem Sohn Schläge angedroht, wenn er erneut weglaufen würde.Wenig später soll das Paar die Kinder am Sitzplatz zurückgelassen und die Sanitäranlagen aufgesucht haben. Anschließend hatte die Mitreisende das Gefühl, dass die Deutsche und der algerische Staatsbürger unter Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden habe.
Der im Kreise Segeberg (Schleswig-Holstein) wohnende Mann äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Er konnte keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Als die Frau ihren Personalausweis aus dem Portemonnaie zog, fiel ihr ein Verschlusstütchen mit Amphetamin heraus. Dieses beschlagnahmten die Polizisten.
Zur Klärung des Sachverhalts brachten die Beamten die Familie zur Bundespolizeiwache. Das Jugendamt wurde über den Vorfall informiert. Da der 27-Jährige sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt, wurde er in dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Die Mutter konnte gemeinsam mit ihren Kindern die Reise fortsetzen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 16.10.2026 gegen 10:55 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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