Polizeifahndung Stuttgart, 13.10.26: Grenzüberschreitende Kontrollen: Kilogramm Marihuana, Haschisch und Kokain sichergestellt

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Stuttgart. Was ist heute passiert?

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Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall (Foto) Suche
Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Bei den diesjährigen Schwerpunktkontrollen vom 28. September bis 4. Oktober, unter Koordination des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, wurden länderübergreifend nahezu 5.000 Personen und über 1.500 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei wurden gezielt internationale Schmuggelwege auf dem Postweg, im Straßen-, Bahn- und Luftverkehr in Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz in den Fokus genommen.

Bei den Kontrollen wurden rund 70 Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität festgestellt. Herausragend war der Fund von über 100 Kilogramm Marihuana und über 50 Kilogramm Haschisch in einem Postverteilerzentrum in Baden-Württemberg. Weitere fünf Kilogramm Kokain wurden im Gepäck einer Passagierin am Flughafen Zürich sichergestellt. Darüber hinaus hoben österreichische Einsatzkräfte eine Cannabisplantage aus und Beamtinnen und Beamte aus Bayern zogen diverse Medikamente unter anderem zur Substitutionstherapie aus dem Verkehr.

Nicht nur Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz, auch Verstöße gegen das Verkehrs-, Ausländer-, und Waffenrecht sowie Urkundenfälschungen wurden aufgedeckt und zur Anzeige gebracht. Positiv schlagen bei der Bilanz der Kontrollwoche zudem zahlreiche Treffer bei zur Fahndung ausgeschriebene Personen und Sachen zu Buche.

Der illegale Handel mit Betäubungsmitteln in der Grenzregion Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz bildet weiterhin einen wesentlichen Schwerpunkt der gemeinsamen, länderübergreifenden polizeilichen Kriminalitätsbekämpfung. Die Ergebnisse der Kontrollen verdeutlichen die Bedeutung einer engen internationalen Zusammenarbeit und gezielter Kontrollmaßnahmen. Die beteiligten Sicherheitsbehörden setzen ihre gemeinsamen Maßnahmen deshalb konsequent fort.

Seit 1979 besteht die "Arbeitsgruppe Südwest" aus Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Länder. Ziel ist es gemeinsame, agile Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung dieser grenzüberschreitenden Kriminalität zu erarbeiten und ständig fortzuentwickeln.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Landeskriminalamt Baden-Württemberg vom 13.10.2026 gegen 09:30 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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