Polizeifahndung Ludwigsdorf, 08.10.26: Fahndung aus Ungarn - 21-Jähriger an der A4 zurückgewiesen
Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall unerlaubter Einreise und Aufenthalt in Ludwigsdorf. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten kurz nach Mitternacht am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf / BAB4 einen grenzüberschreitenden Reisebus aus Polen. Im Zuge der Kontrolle wurde ein 21-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger überprüft.
Der Mann legte einen Pass sowie einen ungarischen Aufenthaltstitel vor. Bei der anschließenden Fahndungsüberprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn eine Fahndung zur Einziehung seines Aufenthaltstitels aus Ungarn bestand. Der Aufenthaltstitel war für ungültig erklärt worden.
Zudem hatte Ungarn bereits eine Rückkehrentscheidung zur Ausreise aus der Europäischen Union getroffen. Der Betroffene wurde in Gewahrsam genommen und die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Der Mann machte von seinem Recht Gebrauch, sich nicht zu äußern. Daher konnten die Hintergründe seiner Reise nach Polen nicht geklärt werden.
Im Anschluß wurde eine Einreiseverweigerung erlassen und der Nigerianer nach Polen zurückgewiesen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf vom 08.10.2026 gegen 11:30 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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