Polizei-News München, 08.10.26: Unerlaubte Einreisen in Bayern / Feststellungen der Bundespolizeidirektion München

Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall unerlaubter Einreise und Aufenthalt in München. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

München - Die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München hat die folgenden Feststellungen getroffen:

I. Unerlaubte Einreisen an Land- und Luftgrenzen

Die monatlichen Zahlen von Januar 2021 bis September 2026 zu den unerlaubt eingereisten Personen können der Tabelle in der Anlage entnommen werden.

II. Art der Feststellungen seit den vorübergehend wiedereingeführtenBinnengrenzkontrollen - nur an Landgrenzen

Auf Anordnung der Bundesministerin des Innern und für Heimat führt die Bundespolizei seitdem 16. September 2024 vorübergehend wiedereingeführte Binnengrenzkontrollen an allenlandseitigen Schengenbinnengrenzen durch. Folgende Feststellungen haben die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei in Bayerndabei zwischen dem 16. September 2024 und dem 30. September 2026 (einschließlich)getroffen:

  • 23.064 unerlaubte Einreisen (davon AUT: 17.944 / davon CZE: 5.120)
  • 14.912 (davon AUT: 13.532 / davon CZE: 1.380) Personen wurden unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben,
  • 836 (davon AUT: 730 / davon CZE: 106) Personen besaßen eine Wiedereinreisesperre für Deutschland und wurden daher an der Einreise gehindert,
  • 1.121 (davon AUT: 1.032 / davon CZE: 89) Schleuser wurden vorläufig festgenommen,
  • als Beifang konnten 5.217 (davon AUT: 4.163 / davon CZE: 1.054) offene Haftbefehle vollstreckt sowie
  • 466 (davon AUT: 361 / davon CZE 105) Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen oder dem islamistischen Spektrum festgestellt werden.

III. Art der Feststellungen seit 8. Mai 2025 nur an Landgrenzen im Zeitraum bis 30. September 2026 (einschließlich)

Unerlaubte Einreisen: 14.691

davon AUT: 11.229davon CZE: 3.462

Zurückweisungen/Zurückschiebungen: 9.983davon AUT: 9.000davon CZE: 983

Davon § 18 (2) AsylG: 630

davon AUT: 611davon CZE: 19

Vulnerable Gruppen: 54

davon AUT: 53davon CZE: 1

Wiedereinreisesperren: 527

davon AUT: 447davon CZE: 80

Schleuser: 709

davon AUT: 653davon CZE: 56

Haftbefehle: 3.697

davon AUT: 2.937davon CZE: 760

PMK-Treffer: 374

davon AUT: 288davon CZE: 86

Hintergrund: Die Kontrollen betreffen seit 16. September 2024 auch die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. An den übrigen Landgrenzen (Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz) fanden die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen bereits zuvor statt. Die Grenzkontrollen sind zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Reduzierung irregulärer Sekundärmigration notwendig.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 08.10.2026 gegen 09:27 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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