Polizei-News Hamburg, 28.09.26: Lebensgefährliche Gleisaufenthalte verursachen Einsätze der Bundespolizei
Eine Straftat wurde aktuell von der Polizei in Hamburg gemeldet. Was ist heute passiert?
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54 Uhr - https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6360097) wurde durch die Notfallleitstelle der S-Bahn am 26.09.2026 um 16:09 Uhr an die Bundespolizei gemeldet, dass zwei Personen in einer stehenden S-Bahn auf der Strecke Elbbrücken - Veddel kurz vor dem S-Bahnhof Veddel die Notentriegelung der Türen gelöst und sich in den Gleisbereich begeben hätten. Die S-Bahn stand dort auf Grund der veranlassten Streckensperrung aus dem ersten "Gleiseinsatz" der Bundespolizei.
Eingesetzte Bundespolizisten erreichten um 16:14 Uhr den Einsatzort. Vorbeifahrende, aufmerksame Autofahrer teilten den Bundespolizisten mit, dass zwei Männer aus dem Gleisbereich in Richtung der Straße "Sachsenbrücke" gerannt seien. Die Bundespolizisten konnten zwei Männer (Alter: 32 und 34 Jahre), die sich in einem Gebüsch versteckt hielten, antreffen. In einem Präventionsgespräch über die Gefahren im Gleisbereich bestätigten die deutschen Staatsangehörigen, dass sie die Notentriegelung der Türen der S-Bahn gelöst und sich in den Gleisbereich begeben hätten, da sie aus der seit ca. 20 min stehenden S-Bahn herausgemusst hätten.
Nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen wurden die Männer um 16:35 Uhr vor Ort entlassen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Straftatverdachts "Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Nothilfemitteln" eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:
"Betritt keine Gleise und Bahnanlagen! Nicht um dein Handy oder deine Dokumente aufzuheben! Nicht als Abkürzung! Nicht zum Sprayen! Nicht für Seflies! Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 28.09.2026 gegen 09:58 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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