Polizeifahndung Bodenseekreis, 25.09.26: Meldungen aus dem Bodenseekreis
Ein Unfall und Brand wurde aktuell von der Polizei in Bodenseekreis gemeldet. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Friedrichshafen
Motorradfahrer gibt Gas
Deutlich zu schnell war ein 25-jähriger Motorradfahrer in der Nacht auf Freitag im Stadtgebiet unterwegs. Einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedrichshafen fiel der Biker auf, der bei erlaubten 50 km/h die Geschwindigkeit kurz nach 0.30 Uhr um rund 30 km/h überschritt. Die Beamten folgten dem 25-Jährigen und stoppten ihn. Auf ihn kommt nun ein empfindliches Bußgeld zu.
Friedrichshafen
Unbekannte werfen Stein gegen Fenster
Gegen die Fensterscheibe eines Wohnhauses im Wiggenhauser Weg haben bislang unbekannte Täter am Donnerstag zwischen 12 Uhr und 14.30 Uhr einen Stein geworfen. Dadurch wurde die äußere Verglasung der Scheibe beschädigt. Der Polizeiposten Flughafen ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet unter Tel. 07541/2074-0 um Hinweise zu den Tätern.
Friedrichshafen
Motorradfahrer kollidiert mit Motorrollerfahrer
Zwei verletzte Personen und Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro hat der Zusammenstoß zweier Kraftrad-Fahrer am Mittwoch kurz nach 16.30 Uhr in der Meistershofener Straße gefordert. Der 17 Jahre alte Fahrer eines Motorrollers überholte eine langsam fahrende Fahrzeugkolonne, als plötzlich ein 61-jähriger Motorradfahrer sein Zweirad aus der Kolonne heraus ohne anzukündigen wendete. Während der 61-Jährige bei der Kollision leicht verletzt wurde, erlitt der Jugendliche schwerere Verletzungen. Ein Rettungsdienst brachte beide Verletzten in ein Krankenhaus.
Kressbronn
Fahrzeug in Vollbrand
Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts ist am Donnerstagmittag in der Hauptstraße ein Mercedes in Brand geraten. Der 51 Jahre alte Fahrzeuglenker bemerkte während der Fahrt gegen 13.45 Uhr Qualm aus dem Motorraum und stellte den Wagen in der Hauptstraße ab. Wenig später stand das Fahrzeug in Vollbrand und wurde von der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Hauptstraße war während der Löscharbeiten bis gegen 14.30 Uhr voll gesperrt.
Immenstaad
Polizei stoppt 6-Jährigen mit erheblich zu schnellem E-Scooter
Mit über 40 km/h ist am Donnerstag kurz nach 13.30 Uhr ein 6-Jähriger mit einem E-Scooter durch den verkehrsberuhigten Bereich in der Bachstraße gedüst. Ein städtischer Mitarbeiter beobachtete den Buben und verständigte die Polizei. Beamte des Polizeipostens Immenstaad stellten bei der Kontrolle des Jungen fest, dass die Geschwindigkeit des Elektrokleinstfahrzeugs offenbar über eine App verändert worden war. Die für diese Geschwindigkeit erforderliche Fahrerlaubnis sowie Versicherung besaß das Kind selbstverständlich nicht, zudem war am E-Scooter kein Kennzeichen angebracht. Die Polizisten übergaben den 6-Jährigen an Erziehungsberechtigte und fertigten einen Bericht an die Staatsanwaltschaft. Gegen die Mutter des Buben leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. In diesem Zusammenhang weist die Polizei zudem darauf hin, dass die Nutzung von E-Scootern erst ab 14 Jahren erlaubt ist.
Überlingen
Seniorin wird Opfer von Schockanruf
Falsche Polizeibeamte haben einer Seniorin am Donnerstagmittag Bargeld, Schmuck und die EC-Karte abgenommen. Die 89-Jährige wurde von einem angeblichen Beamten telefonisch kontaktiert. Dieser machte der Frau weis, dass ihr Name nach einem Überfall auf einer Liste der Täter gefunden wurde. Um die Wertgegenstände der Seniorin zu sichern, tauchte wenig später ein falscher Beamter an der Wohnanschrift der 89-Jährigen auf, nahm deren Wertgegenstände an sich und wies die Frau an, auf weitere Anweisungen zu warten. Erst nach rund einer Stunde kamen dem Opfer Zweifel und sie wandte sich an das Polizeirevier Überlingen. Trotz einer Fahndung konnte die Polizei den etwa 30 Jahre alten Abholer, der dunkel gekleidet gewesen sein soll und wohl schwarze Handschuhe trug, nicht mehr antreffen. Die Polizei ermittelt und bittet erneut darum, insbesondere lebensältere Angehörige und Bekannte über die Betrugsmasche "Schockanruf" aufzuklären. Die psychologisch geschulten Täter geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Ärzte aus und täuschen vor, ein Angehöriger habe sich strafbar gemacht oder sei sterbenskrank. Die Polizei empfiehlt, bei derartigen Anrufen sofort aufzulegen, die betroffenen Angehörigen direkt zu kontaktieren oder sich an die Polizei zu wenden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Ravensburg vom 25.09.2026 gegen 14:10 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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