Polizeifahndung Iserlohn, 22.09.26: Einbrecher, Diebe und Unfälle

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Iserlohn gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

Unbekannte sind am Wochenende in die Räume der Volkshochschule am Bahnhofsplatz eingedrungen. Die Täter flüchteten mit Laptops und Bluetooth-Lautsprecher. Die Polizei sicherte Spuren und bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.

An der Mauerstraße und am Tannenweg wurden am Sonntag geparkte Fahrzeuge durchwühlt. An der Langerfeldstraße und am Tannenweg gerieten die beiden Täter in das Feld von Überwachungskameras: Um 2.29 Uhr versuchten die Jugendlichen an der Langerfeldstraße einen Pkw zu öffnen, um 3.12 Uhr durchwühlten sie am Tannenweg einen Pkw. Dort blieben sie ohne Beute. Die Täter werden auf etwa 16 Jahre und eine Größe von 1,70 Meter geschätzt. An der Mauerstraße gelangten Unbekannte in der Nacht zum Montag auf unbekannte Art in einen Skoda Superb. Ob etwas gestohlen wurde, konnte der Halter bei der Anzeigenaufnahme nicht sagen. Am Montagmorgen fand ein Pkw-Nutzer seinen an der Arnsberger Straße geparkten VW Caddy mit aufgestochenen Reifen und beschädigter Heckscheibe. Er hatte den wagen am Freitag gegen 18 Uhr dort abgestellt. Die Polizei bittet in allen Fällen um Hinweise unter Telefon 9199-0.

Nach einem Besuch der Innenstadt am Montagmorgen vermisst eine 64-jährige Frau ihre Geldbörse. Sie geht von einem Diebstahl aus. Nach ihren Angaben steckte ihre Geldbörse, als sie das Parkhaus verließ, noch in ihrer Handtasche. In einem Geschäft am Alten Rathausplatz stellte sie fest, dass der Reißverschluss ihrer Tasche offenstand und das Portemonnaie weg war. Sie ließ sofort ihre Bankkarten sperren und erstattete Anzeige auf der Polizeiwache. Die Polizei veranlasste eine zusätzliche KUNO-Sperrung der Bankkarten.

Eine Mitarbeiterin eines Discounters An Pater und Nonne beobachtete am Montag gegen 12.30 Uhr ein Paar, das Ware in ihre Taschen packten und an der Kasse vorbei aus dem Geschäft verschwanden. Die Zeugin informierte die Polizei und nahm die Verfolgung auf. Am Bahnhof nahm die Polizei die mit mehreren Taschen und Rucksäcken bepackten Personen in Empfang. Es handelt sich um einen 35-jährigen Plettenberger und eine 39-jährigige Werdohlerin. Sie hatten Waren im Wert von über 300 Euro dabei und erklärten, dass sie die Artikel wieder verkaufen wollte, um ihren Drogenkonsum zu finanzieren. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen eines besonders schweren Falls des Ladendiebstahls sowie Hehlerei. Die beiden wurden erkennungsdienstlich behandelt. Außerdem stellten die Beamten wegen fehlender Eigentumsnachweise ein Smartphone sicher.

Taschendiebe haben am Montag in Letmathe zugegriffen. Gegen 12 Uhr ging ein Senioren-Ehepaar an der Hagener Straße einkaufen. Die 69-jährige Ehefrau trug ihre Handtasche an der Schulter und darin ihre Geldbörse. Außer ihr war nur eine weitere Kundin im Laden. Erst verließ die andere Frau das Geschäft. Als die 69-Jährige ebenfalls nach draußen ging, bemerkte sie, dass die Handtasche offenstand und die Geldbörse weg war. Sie fuhr sofort nach Hause. Beim Sperren ihrer Kreditkarte teilte ihr die Bank mit, dass um 12.26 Uhr versucht wurde, 500 Euro mit der Kreditkarte abzubuchen. Das funktionierte jedoch nicht. So machten die Diebe weiter: Gegen 12.35 Uhr erwischte es eine 67-jährige Frau in demselben Geschäft. Wie sie der Polizei berichtete, habe sie sich gerade zwei Minuten dort aufgehalten und ihren Pkw direkt gegenüber geparkt. Sie trug ihre Geldbörse in einem verschlossenen Einkaufskorb. Auf dem Weg zur Kasse bemerkte auch sie den geöffneten Reißverschluss und dass ihr Portemonnaie verschwunden war. Sie hatte überhaupt nichts bemerkt. Auch in ihrer Geldbörse steckten diverse Bank- und Kreditkarten und auch damit standen die Täter umgehend an einem Geldautomaten und versuchten mehrfach, die Karten einzusetzen.Die Polizei warnt noch einmal dringend vor Taschendieben. Überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten, muss mit ihnen gerechnet werden. Und das sind im Märkischen Kreis vor allem Discounter. Deshalb sollten Wertsachen möglichst dicht am Körper getragen werden - zum Beispiel in Innen- oder Brusttaschen oder Bauchbeuteln. Der Einkaufswagen ist schlechteste Aufbewahrungsort für Taschen mit Geldbörsen. Niemand behält seine Tasche ständig im Blick und wenige Sekunden reichen den geübten Tätern, Wertsachen heraus zu fingern und zu flüchten. Keinesfalls darf die PIN mit ins Portemonnaie gesteckt werden.Für die Opfer der Taschendiebe ist der Fall meist mit der Anzeigenaufnahme nicht erledigt. Im Idealfall wird die Geldbörse in der Regel ohne das Bargeld an irgendeiner Straßenecke oder in einem Papierkorb wiedergefunden. Meist müssen neue Ausweise, Führerschein und Bank- sowie Kundenkarten neu beantragt werden. Persönliche Gegenstände wie Fotos könnten unwiederbringlich verloren sein.Die Polizei hat die in Letmathe gestohlenen Dokumente zur Fahndung ausgeschrieben und zusätzliche KUNO-Sperrungen für die Bankkarten veranlasst.

Auf dem Ruhr-Radweg sind am Montag gegen 17.30 Uhr ein Fahrrad- und ein Pedelecfahrer frontal zusammengestoßen. An der Unfallstelle machte der Weg eine leichte Kurve. Der 49-jährige Pedelec-Fahrer aus Menden blieb unverletzt. Der 65-jährige Rennrad-Fahrer aus Fröndenberg musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Polizei hat am Freitagabend einen zehnjährigen E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen, der sein Elektrokleinstfahrzeug außerdem ohne Versicherung führte. Der Zehnjährige war mit einem angeblichen "Kinder-E-Scooter" unterwegs auf dem Gehweg der Hallstraße. Auch wenn die Fahrzeuge gerne unter diesem Titel verkauft werden, dürfen sie nicht im öffentlichen Verkehr geführt werden. Sie sind "normalen" E-Scootern gleichgesetzt. Das bedeutet unter anderem: Mindestalter 14 und Versicherungspflicht. Die Polizeibeamten fertigten Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz auch gegen die Mutter als Halterin. Das Mindestalter für E-Scooter wird in der Elektrokleinstfahrzeugverordnung geregelt. Verstöße werden mit 90 Euro Bußgeld sowie einem Punkt in Flensburg geahndet - den in diesem Fall die Halterin bekommt.

Eine Polizeistreife entdeckte am Montag um 20.20 Uhr an der Hagener Straße einen Pkw- mit defektem Rücklicht und kontrollierte den Fahrer. Weil der Verdacht besteht, dass er unter Drogeneinfluss am Steuer saß, nahm die Polizei den 43-Jährigen mit zur Wache, wo ihm ein Arzt Blutproben abnahm. Erst die Analyse dieser Blutproben zeigt, ob erlaubte Grenzwerte überschritten wurden

Nach einer Unfallflucht am Sonntagabend sucht die Polizei nach einem jugendlichen E-Scooter-Fahrer. Gegen 21.25Uhr kollidierte ein jugendlicher E-Scooter-Fahrer auf der Straße Hellweg mit einem am Fahrbahnrand geparkten Range Rover Eine Zeugin sprach den jungen Mann an, der zusicherte, kurz seine Eltern zu informieren und zurück zu kehren. Leider ist der junge Mann nicht mehr erschienen. Anhand der Beschreibung scheint er auf dem Weg vom Training nach Hause gewesen zu sein. Zeugen und selbstverständlich auch der Verursacher, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden (02371-9199-0).

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Märkischer vom 22.09.2026 gegen 12:30 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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