Polizei-News Essen, 18.09.26: Essen/Mülheim an der Ruhr - Bilanz nach Verkehrskontrollen am Tag der 0 Verkehrstoten

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Essen gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius

E.-Stadtgebiete/45468 MH.-Stadtgebiete: Zum europaweiten "Tag der 0 Verkehrstoten" hat der Verkehrsdienst der Polizei in Essen und Mülheim gestern (17. September) Kontrollen durchgeführt - dabei wurden fast 100 Verstöße festgestellt. Die Kontrollen wurden zwischen 7 und 18 Uhr durchgeführt.

Im Fokus stand bei den Kontrollen vor allem die Sicherheit von Fußgängern. Dabei wurden schwerpunktmäßig die Fußgängerzonen in Essen und Mülheim an der Ruhr überwacht. In 47 Fällen mussten E-Scooter-Fahrer ein Verwarngeld zahlen, weil sie die Fußgängerzone verbotenerweise befuhren. In 35 Fällen wurden Radfahrer erwischt, die ebenfalls verwarnt wurden. Zudem wurden 5 Strafanzeigen geschrieben, weil die E-Scooterfahrer gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hatten. Weitere Verstöße gab es beispielsweise, weil Rotlicht missachtet wurde oder eine Umweltplakette fehlte.

In Essen-Stoppenberg wurde an der Straße lm Mühlenbruch am Nachmittag (gegen 15:50 Uhr) ein 39-Jähriger E-Scooter-Fahrer angehalten, bei dem die Beamten des Verkehrsdienstes Hinweise auf Drogenkonsum fanden. Zudem hatte der Essener mehrere Druckverschlusstütchen mit weißem Pulver (mutmaßlich Amphetamin) und eine größere Bargeldsumme bei sich. Sowohl die Betäubungsmittel als auch das Bargeld und der E-Scooter wurden sichergestellt. Zudem wurde dem Essener eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und des Führens eines Fahrzeugs unter Rauschmitteleinfluss ermittelt.

In der Mülheim-Altstadt I sollte gegen 12:30 Uhr ein 45-jähriger Kradfahrer auf der Straße Dickswall (unterwegs in Richtung stadtauswärts) kontrolliert werden, weil er offenbar schneller auf dem E-Leichtkraftrad unterwegs war, als zugelassen. Der 45-Jährige gab zunächst noch mehr Gas und flüchtete vor den Beamten, obwohl diese ihm Anhaltesignale gaben und per Lautsprecher aufforderten, anzuhalten. Dabei ignorierte der Kradfahrer auch eine Rot zeigende Ampel. In Höhe Gracht/Mühlenfeld hielt der 39-Jährige schließlich an. Das offenbar manipulierte Krad wurde sichergestellt ebenso wie der Führerschein des 45-Jährigen, dessen Fahrerlaubnis nicht für das gefahrene Krad ausreichte. Gegen den Mann wird wegen eines nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennens (Alleinrennen nach § 315d StGB) und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Zu schnelles Fahren und Fahren unter Alkohol-/ Betäubungsmitteleinfluss gehören nach wie vor zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Um die Zahl der Verkehrstoten zu senken, setzt die Polizei zum einen auf konsequente Kontrollen, aber auch auf Prävention. Zum gestrigen "Tag der 0 Verkehrstoten" haben wir deshalb gestern einen neuen Podcast gestartet, der sich mit schweren Verkehrsunfällen beschäftigt.

Den "Pottcast VierFünf" haben wir als Video (Empfehlung!) unter folgendem Link auf unseren YouTube-Kanal hochgeladen:

https://www.youtube.com/watch?v=2vDFiabPwpk&t=42s

Hörbar ist der Podcast auch hier:

https://pottcast-vierfuenf.podigee.io/

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Essen vom 18.09.2026 gegen 13:30 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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