Polizei-News Essen, 18.09.26: Randaliert, gepöbelt und mit Glasscherben um sich getreten - Bundespolizei sucht Geschädigte
Die Polizei informiert über ein aktuelles Gewaltdelikt in Essen. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am gestrigen Donnerstagmorgen (17. September) soll ein Mann im Hauptbahnhof Essen mehrfach Reisende angegangen haben. Zudem trat er einer Unbekannten die Scherben in den Rücken, welche jedoch vor Ort leider nicht mehr angetroffen werden konnte.
Gegen 09:55 Uhr wurden Bundespolizisten an der Südseite des Essener Hauptbahnhofs auf eine lautstarke Auseinandersetzung aufmerksam. Die Einsatzkräfte begaben sich unverzüglich zu dem Mann, welcher am Boden liegend durch zwei Bahnmitarbeiter festgehalten wurde. Der 39-Jährige verhielt sich äußerst unkooperativ, weshalb die Uniformierten ihn mit Handfesseln fixierten. Um die Situation zu deeskalieren, brachten sie den Aggressor zur Bundespolizeiwache.Zwei Zeugen (40, 60) gaben gegenüber den Beamten an, dass der Deutsche aus dem U-Bahnbereich kam und dann Reisende belästigt und randaliert haben soll. Zudem soll er seine Tasche in einem hohen Bogen in die Luft geworfen haben, in welcher sich Glasflaschen befanden und beim Aufprall zu Bruch gingen. Die Scherben soll der Wohnungslose dann gegen den Rücken einer Unbekannten getreten haben. Die Geschädigte befand sich nicht mehr vor Ort.
Die Polizisten stellten die Identität des Randalierers fest und durchsuchten ihn. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Der Beschuldigte äußerte, dass er in der U-Bahn von mehreren Passanten angepöbelt und angefasst worden sei. Nach dem Ausstieg sei er die Treppe hochgegangen. Zu den Vorwürfen machte er keine Angaben. Eine anschließende Videoauswertung bestätigte die Aussagen der Zeugen.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Da die Geschädigte vor Ort nicht mehr angetroffen wurde, sucht die Bundespolizei nun nach der Unbekannten. Diese wird gebeten sich unter der Rufnummer 0231/ 56 22 47 - 0 zu melden. Alternativ werden unter der kostenlosen Servicenummer der Bundespolizei 0800/ 6 888 000 oder durch jede andere Bundespolizeidienststelle Hinweise entgegengenommen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 18.09.2026 gegen 09:04 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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