Polizeifahndung Stralsund, 14.09.26: Einsatzreiches Wochenende für die Bundespolizei
Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Stralsund. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Stralsund vollstreckten bei zwei Personen Haftbefehle sowie stellten einen fußläufig flüchtenden Straftäter, der auf der Bundesautobahn 20 mehrere Kraftfahrzeuge und sich selbst gefährdete.
Am Freitagmorgen (11.09.2026) wurde ein 61-Jähriger auf dem Bahnhof Neubrandenburg verhaftet. Im Juli dieses Jahres wurde gegen den Deutschen vom Amtsgericht Gera ein Haftbefahl erlassen, da er zuvor der Hauptverhandlung wegen Leistungsbetruges unerlaubt ferngeblieben ist. Im Vorfeld soll der Mann von der Arbeitsagentur Thüringen unerlaubt Leistungen in Höhe von 1.100 Euro bezogen haben. Zudem wurde er von der Staatsanwaltschaft Leipzig gesucht, weil er aus einem weiteren Verfahren wegen Betruges aus dem Jahr 2023 eine Restschuld von 950 Euro zu tilgen hatte.Nach Haftrichtervorführung beim Amtsgericht Neubrandenburg wurde der Thüringer in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Einige Stunden später verhafteten Bundespolizisten ebenfalls am Freitag (11.09.2026) einen 42-jährigen Deutschen auf dem Stralsunder Hauptbahnhof. Das Amtsgericht Kiel hatte den Mann 2019 wegen Diebstahl zu einer Geldstrafe verurteilt. Aufgrund einer nichtgezahlten Reststrafe von 760 Euro wurde gegen ihn im April 2023 von der Staatsanwaltschaft Kiel Haftbefehl erlassen. Da er die Summe nicht aufbringen konnte, wurde der Rüganer zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 76 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Samstagmittag (12.09.2026) wurde auf der Bundesautobahn 20 ein Personenkraftwagen mit zwei Insassen angehalten.Bei der Überprüfung der Personen wurde festgestellt, dass die 36-jährige deutsche Kraftfahrerin nicht über einen gültigen Führerschein verfügte, da dieser bereits im Juli dieses Jahres beschlagnahmt wurde. Sie wird sich im Nachgang wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Ferner wurde ihr die Weiterfahrt untersagt.
Der Beifahrer konnte keine Dokumente vorlegen. Als er mündliche Angaben zu seiner Person machte, wurde einer der Beamten stutzig, da ihm die Personalien bekannt vorkamen.Als die Identität des Mannes mittels Fingerabdruckschnellverfahrens bestimmt werden sollte, flüchtete der 37-Jährige über die vierspurig befahrene Autobahn und konnte in einem angrenzenden Feld untertauchen. Zum Glück entstanden hierdurch keine Unfälle.
Die Bundespolizisten lösten sofort Fahndungsmaßnahmen aus, bei denen mehrere Streifenwagen der Bundes- und Landespolizei sowie ein Fährtenhund der Bundespolizei zum Einsatz kamen.Nach 30 Minuten konnte der Flüchtige in einer Bushaltestelle Nahe Lindholz gestellt werden. Nach der Feststellung der wahren Personalien wurde bekannt, dass der Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim in zwei Verfahren der Staatsanwaltschaft Stralsund wegen Nötigung und Bedrohung gesucht wird. Hinzu kommen jetzt weitere Verfahren wegen seines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie falscher Namensangabe.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Stralsund vom 14.09.2026 gegen 11:41 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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