Polizei-News Freinsheim, 11.09.26: Senior um mehr als 200.000 Euro betrogen - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verkehrsunfall in Freinsheim. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

Am 10.09.2026 wurde ein Senior Opfer eines sogenannten Schockanrufs. Ein bislang unbekannter Täter gab sich am Telefon als Mitarbeiter eines Gerichts aus und behauptete, die Tochter des Seniors habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angeblich drohende Untersuchungshaft der Tochter zu verhindern, forderte der Täter eine Kaution in Form von Bargeld und Münzen.Das Telefonat wurde über mehrere Stunden aufrechterhalten. In der Folge kam es gegen 16 Uhr und gegen 18 Uhr zu zwei Übergaben an jeweils unterschiedliche Abholer. Insgesamt entstand dem Senior ein Schaden von mehr als 200.000 Euro.Die Polizei sucht nun Zeugen, die am Donnerstag (10.09.2026) im Bereich der Hans-Bühl-Straße und Jahnstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben und Hinweise auf die Identität der beiden Abholer geben können.Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail KDLudwigshafen. KI3. K31@polizei.rlp.de entgegen.  

In vielen Fällen sind Opfer von Telefonbetrügern psychisch stark belastet. Die Scham, die sie empfinden, nachdem sie auf die heimtückischen Maschen der Täter reingefallen sind und unter Umständen erhebliche Teile ihrer Ersparnisse und Altersvorsorge verloren haben, wiegt schwer. Dies verhindert oftmals, dass sie sich Angehörigen oder der Polizei anvertrauen. Dabei sollte eins klar sein: Sie sind nicht allein. Sie haben sich auch nicht leichtfertig "übers Ohr hauen lassen". Denn die Täter agieren äußerst trickreich und skrupellos. Dabei passen sie ihre Gesprächstaktiken und Vorgehensweisen ständig an.

Opfer von Straftaten und deren Angehörige können sich vertrauensvoll an unsere Opferschutzberatung unter Telefon: 0621 963-21160 und 0621 963-21162 wenden. Dort erhalten sie Unterstützung, Beratung und Tipps, wie sie das Erlebte bewältigen können sowie Informationen zu weiteren Hilfeeinrichtungen und Opferrechten.

Um Sie noch besser vor Betrugsversuchen zu schützen, haben unsere Präventionsexperten eine Telefonhotline zum Schutz vor Betrug eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0621 963-21177 können Sie sich von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr kostenlos telefonisch über Betrugsdelikte informieren. Rufen Sie uns an und informieren Sie sich über die typischen Betrugsmaschen und wie Sie sich davor schützen können. Weitere Präventionstipps finden Sie auch im Internet unter https://s.rlp.de/93 oder www.polizei-beratung.de. Die Polizei rät zu folgenden Verhaltenshinweisen - Beachten Sie, dass die Polizei Sie nie unter der 110 kontaktiert. - Wenn Sie im Gespräch aufgefordert werden unter Verwendung der Rückruftaste die 110 zu wählen, legen Sie auf und wählen Sie die Nummer selbst. - Geben Sie keine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum, Bankverbindungen, Vermögensverhältnisse an fremde Personen heraus. - Die Polizei schickt keine Zivilkräfte, um Geld oder Wertsachen abzuholen und vorsorglich in Verwahrung zu nehmen. - Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus den Telefonverzeichnissen löschen. - Bringen Sie den Anruf bei der nächsten Polizeidienststelle oder per Onlinewache zur Anzeige.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 11.09.2026 gegen 13:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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