Polizei-News Hürth, 07.09.26: Frau mit fieser Masche um Bargeld betrogen - Zeugensuche

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall in Hürth. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Soeren Stache

Geben Sie keine Wertgegenstände oder Bargeld an Fremde heraus

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einem unbekannten Mann zwischen 35 und 40 Jahren mit dunklen kurzen Haaren. Er soll gemeinsam mit einer Komplizin am Telefon am Freitagabend (4. September) eine Frau in Alt-Hürth um Bargeld betrogen haben. Der Mann sei schlank und habe zur Tatzeit eine schwarze Hose und ein weißes Hemd getragen.

Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise zum Täter oder zu verdächtigen Feststellungen zur Tatzeit nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Nach derzeitigem Sachstand habe die Hürtherin gegen 20 Uhr einen Anruf erhalten. Die Anruferin gab sich als Anwältin aus und behauptete, dass ein Verwandter einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem jemand gestorben sei. Um eine Haft zu verhindern, müsse angeblich eine hohe Kaution bezahlt werden. Die Anruferin setzte die Geschädigte derart unter Druck, dass die Dame kurze Zeit später Bargeld an den Abholer an der Breite Straße übergab. Später bemerkte die Geschädigte den Betrug und alarmierte die Polizei.

Hinzugerufene Polizistinnen und Polizisten dokumentierten die Spuren und fertigten eine Strafanzeige.

Die Polizei rät:

Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte, Ärzte und andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Institution, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben oder verdächtigen Personen den Zutritt verwehrt haben. Die Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden und auch andere Menschen zu schützen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 07.09.2026 gegen 15:07 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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