Polizei-News Bremerhaven, 07.09.26: Feuerwehr Bremerhaven zieht erste Zwischenbilanz zum Einsatz eines eNEF

Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz in Bremerhaven. Was ist heute passiert?

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Seit dem 15. August 2026 setzt die Feuerwehr Bremerhaven ein elektrisch angetriebenes Notarzteinsatzfahrzeug (eNEF) im regulären Rettungsdienst ein. Nach den ersten Wochen im Einsatzbetrieb informierte sich Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa bei Rainer Suhrhoff, Teamleiter für Technische Dienste und Beschaffung, über die bisherigen Erfahrungen mit dem Fahrzeug.

"Uns war von Anfang an wichtig, nicht nur auf theoretische Reichweiten und technische Daten zu schauen, sondern darauf, ob sich ein elektrisch angetriebenes Notarzteinsatzfahrzeug zuverlässig in unseren Einsatzalltag integrieren lässt", sagt Feuerwehrdezernent Stadtrat Peter Skusa. "Die ersten Wochen zeigen, dass das Fahrzeug unter den bisherigen Bedingungen zuverlässig zur Verfügung steht."

Im Zeitraum vom 15. August bis einschließlich 2. September legte das eNEF insgesamt 1.722 Kilometer zurück. Die höchste Fahrleistung innerhalb eines Tages betrug 161 Kilometer. In diesem Zeitraum gab es keine Situation, in der die Reichweite oder der Ladezustand die Einsatzbereitschaft beeinträchtigt hätte. Auch ein Fahrzeugausfall wurde seit der Indienststellung nicht verzeichnet.

Der Einsatz eines elektrisch angetriebenen Notarzteinsatzfahrzeuges wurde bereits vor der Beschaffung intensiv betrachtet. "Wir haben im Vorfeld verschiedene Aspekte geprüft und uns bewusst mit den Anforderungen des Einsatzdienstes auseinandergesetzt", erläutert Rainer Suhrhoff. "Dazu gehörte auch eine Testphase mit einem elektrisch angetriebenen NEF. So konnten wir bereits vor der Beschaffung praktische Erfahrungen sammeln und prüfen, wie sich Elektromobilität unter den Bedingungen unseres Rettungsdienstalltags verhält."

Ein wesentlicher Bestandteil des Betriebskonzeptes ist die Ladeinfrastruktur. Nach den Einsätzen wird das Fahrzeug an der Feuerwache wieder geladen. An drei Stellplätzen stehen dafür AC-Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt zur Verfügung. Eine zusätzliche DC-Schnellladesäule ist in Planung. Im bisherigen Einsatzbetrieb war ein gesonderter Ladevorgang außerhalb der Feuerwache nicht erforderlich. Die Ladekarte für externe Ladesäulen ist vorhanden.

Die medizinische und technische Ausstattung des Notarzteinsatzfahrzeuges wird über eine separate Zusatzbatterie versorgt. Für den Fall einer technischen Störung oder einer anderweitigen Nichtverfügbarkeit des eNEF steht zudem ein vollständig ausgerüstetes Notarzteinsatzfahrzeug mit Verbrennungsmotor als Rückfallebene bereit.

"Für uns ist entscheidend, dass ein Notarzteinsatzfahrzeug jederzeit für den nächsten Einsatz zur Verfügung steht und dies unabhängig von der Antriebsart", fasst Skusa zusammen. "Nach den ersten Wochen können wir sagen, dass sich das neue Fahrzeug bislang gut in unsere bestehenden Abläufe eingefügt hat."

Die Feuerwehr Bremerhaven betrachtet die bisherigen Erfahrungen bewusst als erste Zwischenbilanz. Weitere Erkenntnisse zum Einsatz- und Ladeverhalten sollen mit zunehmender Betriebsdauer gesammelt und ausgewertet werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Bremerhaven vom 07.09.2026 gegen 11:54 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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