Polizei-News Landkreis, 07.09.26: Vorsicht vor Telefonbetrug - Schockanrufe und falsche Polizeibeamte
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall in Landkreis. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Thi) Betrüger versuchen immer wieder, insbesondere ältere Menschen am Telefon um ihr Geld und ihre Wertsachen zu bringen. Auch in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg kommt es zu entsprechenden Betrugsversuchen.
Eine besonders perfide Variante sind sogenannte Schockanrufe. Dabei setzen die Täter ihre Opfer gezielt unter Druck und versuchen, durch eine erfundene Notlage Angst und Verunsicherung auszulösen. Häufig behaupten die Anrufer beispielsweise, ein Sohn, eine Tochter oder ein anderes Familienmitglied habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und benötige dringend Geld, um eine Haft oder andere Konsequenzen abzuwenden.
Auch Anrufe von falschen Polizeibeamten, Staatsanwälten oder Bankmitarbeitenden sind eine bekannte Betrugsmasche. Die Täter behaupten beispielsweise, das Geld oder die Wertgegenstände der Angerufenen seien aufgrund einer drohenden Straftat nicht mehr sicher. Anschließend werden die Betroffenen aufgefordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen an vermeintliche Mitarbeitende zu übergeben. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin: Echte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte fordern niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zur "Sicherung" oder Verwahrung.
Beim sogenannten Enkeltrick geben sich die Täter beispielsweise als Enkel, Kinder oder andere Angehörige aus und täuschen eine finanzielle Notlage vor. Dabei versuchen sie häufig, ihre Opfer dazu zu bringen, selbst den Namen eines Angehörigen zu nennen und bauen das Gespräch anschließend entsprechend auf.
Die Polizei rät:
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Ein dringender Anruf ist kein Grund, sofort zu handeln.Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt.Rufen Sie den angeblichen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer selbst zurück.Lassen Sie sich von vermeintlichen Polizeibeamten oder anderen Amtsträgern nicht zur Herausgabe von Geld oder Wertsachen bewegen.Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.Geben Sie am Telefon keine Informationen über Ihre finanziellen oder familiären Verhältnisse preis.Lassen Sie sich nicht dazu bringen, eine angebliche Notlage geheim zu halten.Bei einem verdächtigen Anruf gilt: Auflegen und selbst die Polizei über die 110 kontaktieren. Nutzen Sie dafür nicht eine Telefonnummer, die Ihnen der Anrufer nennt.Angehörige können unterstützen
Auch Angehörige, Freunde und Nachbarn können dazu beitragen, ältere Menschen vor Telefonbetrug zu schützen. Die Polizei empfiehlt, offen über die verschiedenen Betrugsmaschen zu sprechen und gemeinsam zu vereinbaren, wie bei ungewöhnlichen Geldforderungen vorgegangen werden soll. Eine einfache Regel kann dabei helfen: Bei größeren Geldforderungen wird immer zuerst eine Vertrauensperson kontaktiert.
Wichtig ist außerdem: Wer auf einen Betrugsversuch hereingefallen ist oder bereits Geld oder Wertsachen übergeben hat, sollte sich nicht schämen, sondern sofort die Polizei informieren. Die Täter nutzen gezielt die Angst, Hilfsbereitschaft und das Vertrauen ihrer Opfer aus.
Merken Sie sich: Die Polizei ruft niemals an, um Geld oder Wertsachen zu fordern. Bei einem verdächtigen Anruf gilt: Auflegen, durchatmen und selbst die Polizei über 110 kontaktieren.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Nienburg vom 07.09.2026 gegen 11:29 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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