Polizei-News Paderborn, 02.09.26: Verpuffung bei Bauarbeiten an Gasleitung - zwei Personen verletzt

Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz in Paderborn. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Feuerwehreinsatz (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marco Rauch

Paderborn, 2. September 2026 - Am Mittwochvormittag wurde die Feuerwehr Paderborn gegen 10:04 Uhr zu einem Einsatz in den Rippinger Weg alarmiert. Im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses war es im Rahmen von Bauarbeiten an einer Gasleitung zu einer Verpuffung mit Stichflamme gekommen. Zwei Mitarbeiter eines Gas- und Wasserinstallationsbetriebes wurden dabei teilweise schwer verletzt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die beiden Mitarbeiter sowie die Bewohner des Mehrfamilienhauses das Gebäude bereits verlassen. Die verletzten Mitarbeiter wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus transportiert.

Für eine mögliche Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude eingesetzt. Parallel dazu wurde über eine Drehleiter eine Anleiterbereitschaft hergestellt. Der eingesetzte Trupp konnte kurze Zeit später melden, dass es in der betroffenen Wohnung lediglich zu einer Stichflamme gekommen war. Ein offenes Feuer wurde nicht festgestellt. Allerdings waren deutliche Auswirkungen der Verpuffung sichtbar.

Durch die Druckwelle wurden unter anderem Zimmertüren aus ihren Verankerungen gerissen und Glasscheiben in verschiedenen Türen zerstört. Zudem wurden Dachflächenfenster aus ihren Verankerungen gedrückt. Von außen war erkennbar, dass sich durch die Druckwelle mehrere Dachziegel verschoben hatten.

Aufgrund der Verpuffung und der damit verbundenen Druckwelle wurde zusätzlich ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) zur Einsatzstelle alarmiert. Dieser überprüfte das Gebäude hinsichtlich möglicher statischer Schäden. Nach eingehender Kontrolle konnte die Gebäudesubstanz als ausreichend sicher bewertet werden. Die Wohnungen wurden daraufhin wieder freigegeben und konnten von den Bewohnern erneut betreten werden.

Die unmittelbar betroffene Wohnung im Dachgeschoss ist aufgrund der Brand- und Raucheinwirkung zunächst nicht mehr bewohnbar.Der Einsatz dauerte rund drei Stunden. Insgesamt waren etwa 20 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord sowie das HLF der Feuerwehrschule (TOJ-HLF = Training on the Job) im Einsatz. Eingesetzt wurden zwei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Führungsdienst (C-Dienst).

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Paderborn vom 02.09.2026 gegen 16:36 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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