Polizeifahndung Wulfen, 02.09.26: Steine auf Gleisen beschädigen Zug, Bundespolizei stellt Verdächtige und warnt vor Gefahren

Ein Verkehrsunfall wurde aktuell von der Polizei in Wulfen gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Friso Gentsch

Am 1. September legten zwei Jungen im Alter von 12 und 14 Jahren Steine und Kabel auf die Gleise der Bahnstrecke zwischen Wulfen und Dorsten. Zwei Regionalbahnen überfuhren die Hindernisse und wurden dabei beschädigt. Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Tatverdächtigen im Nahbereich der Gleise festgestellt werden.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhren, gegen 17:10 Uhr, zwei Regionalbahnen auf der Strecke von Coesfeld nach Dorsten über die auf den Gleisen befindlichen Steine und wurden dabei beschädigt. Ein Triebfahrzeug wurde dabei so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt vorerst nicht möglich war.

Zeugen hatten beobachtet, wie zwei vermutlich Jugendliche Steine auf die Gleise legten. Zudem konnten sie beobachten, wie die beiden Kabel aus einer Aufhängung lösten und ebenfalls auf die Gleise legten.

Die verständigte Leitstelle der Bundespolizei Dortmund veranlasste daraufhin eine Sperrung der Gleise. Ein Zugang zum genannten Tatort war zunächst nicht möglich. Die Tatverdächtigen flüchteten in unbekannte Richtung.

Unmittelbar eingeleitete Fahndungsmaßnahmen im Gleisbereich sowie im Nahbereich blieben zunächst ohne Erfolg. Die Bundespolizei setzte hierzu unter anderem einen Hubschrauber zur Fahndung und Aufklärung ein. Die Polizei Recklinghausen unterstützte die Maßnahmen ebenfalls.

Im weiteren Verlauf konnten die beiden Tatverdächtigen im Nahbereich der Gleise festgestellt werden. Eine 60-jährige Reisende bestätigte, dass es sich bei den Personen um die von ihr beobachteten Jugendlichen handelte.

Die Einsatzkräfte brachten die beiden deutschen Staatsangehörigen zu ihrer Wohnanschrift und übergaben sie den Erziehungsberechtigten.

Die Bundespolizei sicherte die Spuren vor Ort und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur aus.

Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter:

https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 02.09.2026 gegen 09:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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