Polizei-News Bunde / Bad Nieuweschans, 01.09.26: 15 Jahre gegen grenzüberschreitende Kriminalität in Bad Nieuweschans

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Bunde / Bad Nieuweschans. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / David Young

Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum. Seit 15 Jahren steht das Grenzüberschreitende Polizeiteam Bad Nieuweschans für eine erfolgreiche und verlässliche deutsch-niederländische Zusammenarbeit bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. Am 1. September 2011 nahm das Team seinen Dienst auf. Seitdem hat es sich zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil der polizeilichen Zusammenarbeit in der deutsch-niederländischen Grenzregion entwickelt.

Mit der Öffnung der europäischen Binnengrenzen haben sich auch die Anforderungen an die polizeiliche Zusammenarbeit verändert. Kriminelle Strukturen machen nicht an nationalen Grenzen Halt. Umso wichtiger ist eine enge, vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden beider Länder.

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam Bad Nieuweschans trägt diesem Gedanken seit 15 Jahren Rechnung. In den gemischten Streifenteams arbeiten deutsche und niederländische Polizistinnen und Polizisten gemeinsam. Für die Menschen in der Region sind die binational besetzten Streifen mittlerweile ein vertrauter Bestandteil des täglichen Sicherheitsbildes.

"Die Grenze spielt für unsere alltägliche polizeiliche Arbeit im Einsatz kaum noch eine Rolle. Entscheidend ist, dass wir gemeinsam handeln und den Menschen auf beiden Seiten der Grenze Sicherheit geben", so das Fazit der drei Partnerbehörden anlässlich des 15-jährigen Bestehens.

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) Bad Nieuweschans ist ein Zusammenschluss zwischen der Koninklijke Marechaussee (NL), der Bundespolizeidirektion Hannover und der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen).

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam trägt den Namen des niederländischen Grenzortes Bad Nieuweschans und hat seinen Sitz auf deutscher Seite im Dienstgebäude der Bundespolizei in Bunde. Die Angehörigen des Teams kommen aus den beteiligten deutschen und niederländischen Sicherheitsbehörden und bringen jeweils ihre spezifischen Erfahrungen, Kompetenzen und Kenntnisse in die gemeinsame Arbeit ein.

Zu den wesentlichen Handlungsfeldern des Grenzüberschreitenden Polizeiteams gehören unter anderem die Bekämpfung grenzüberschreitender Eigentumskriminalität, der Schleusungskriminalität, des Drogenhandels, der Geldwäsche sowie von Urkundendelikten.

Ein wesentlicher Vorteil der deutsch-niederländischen Einheit liegt in der unmittelbaren Zusammenarbeit der drei Partnerbehörden. Die grenzüberschreitende Kriminalität kann dadurch auch über die Landesgrenze zwischen den Niederlanden und Deutschland hinweg konsequent und effektiv verfolgt werden. Die gemeinsame operative Arbeit endet nicht automatisch an der Grenze. Mit dem Grenzübertritt wechselt lediglich die jeweilige Zuständigkeit.

In den vergangenen 15 Jahren hat das GPT Bad Nieuweschans eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welchen Mehrwert eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg bietet. Gemeinsame Streifen, ein unmittelbarer Informationsaustausch und kurze Wege zwischen den beteiligten Sicherheitsbehörden schaffen die Grundlage für eine effektive Kriminalitätsbekämpfung in der Grenzregion.

15 Jahre Grenzüberschreitendes Polizeiteam Bad Nieuweschans sind auch 15 Jahre gelebte Partnerschaft. Das deutsch-niederländische Polizeiteam kann daher zu Recht als Leuchtturmprojekt der polizeilichen europäischen Zusammenarbeit bezeichnet werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Bad vom 01.09.2026 gegen 10:43 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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