Polizei-News Haderslev/Kiel, 31.08.26: Grenzenlose Katastrophenschutz: Deutsch-dänische Zusammenarbeit gestärkt

Die Polizei informiert über eine aktuellen Vorfall von Sachbeschädigung in Haderslev/Kiel. Was ist heute passiert?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

In der gemeinsamen Katastrophenschutzübung "Airdrop 2026" haben die Danish Emergency Management Agency (DEMA) und das Technische Hilfswerk (THW) vom 28. bis 30. August 2026 ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter ausgebaut. Insgesamt nahmen 120 Einsatzkräfte des THW und 80 Einsatzkräfte der DEMA an der Übung im dänischen Haderslev teil.

Wenn Gebäude zerstört oder beschädigt sind und Menschen zu Schaden kommen, kommt es auf schnelle Hilfe, eingespielte Abläufe und die richtige Technik an. Die Strukturen und Arbeitsweisen des jeweils anderen zu kennen und die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu wissen, schafft wichtige Voraussetzungen dafür, dass sich gemeinsame Prozesse im Einsatzfall schnell und effizient umsetzen lassen.

Das Technische Hilfswerk im Norden entsandte Fachgruppen Bergung, Schwere Bergung, Notversorgung und Notinstandsetzung sowie Teile der THW-Fachzüge Logistik und Führung und Kommunikation nach Haderslev. Dort trafen die THW-Kräfte auf ihre dänischen Kameradinnen und Kameraden der Danish Emergency Management Agency zu einem gemeinsamen Ausbildungs- und Übungswochenende.

Bei "Airdrop 2026" wurde die Zusammenarbeit der beiden Organisationen gezielt trainiert und intensiviert. Dies ist von besonderer Bedeutung, da sich die Strukturen und Arbeitsweisen von THW und DEMA zwar in vielen Bereichen ähneln, es im Ernstfall jedoch häufig auf die entscheidenden Details ankommt: auf Kommunikation, Zuständigkeiten, gemeinsame Abläufe und das Wissen darum, welche Fähigkeiten jeweils zur Verfügung stehen.

"Das Besondere ist, wie freundschaftlich und vertrauensvoll sich die Zusammenarbeit entwickelt hat", sagt Sören Ollhoff, Landesbeauftragter des THW für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Um die Voraussetzungen für eine schnelle und verlässliche gegenseitige Unterstützung im Ernstfall weiter zu verbessern, haben DEMA und THW im Dezember 2025 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Sie bildet den Rahmen für eine noch engere Zusammenarbeit und schafft die Grundlage für weitere gemeinsame Übungen und mögliche grenzüberschreitende Unterstützungsleistungen.

Die Zusammenarbeit hat bereits eine längere Vorgeschichte: Die erste grenzüberschreitende Übung "Østersfanger" fand im Oktober 2024 statt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig das gemeinsame Training und ein kontinuierlicher Austausch für den grenzüberschreitenden Bevölkerungsschutz sind. Im Frühjahr 2026 folgte die Übung "Notschöpfen 2026" im schleswig-holsteinischen Raa-Besenbek, bei der deutsche und dänische Einsatzkräfte erneut praktisch zusammenarbeiteten.

Damit setzt "Airdrop 2026" die kontinuierliche Entwicklung der deutsch-dänischen Kooperation fort. Gemeinsame Übungen schaffen dabei nicht nur Routine im Umgang miteinander, sondern liefern auch wichtige Erkenntnisse darüber, wo Verfahren angepasst und Schnittstellen weiter verbessert werden können.

Das Fazit von Sören Ollhoff zur Zusammenarbeit von DEMA und THW fällt entsprechend klar aus: "Wir sind echte Partner. Wir ergänzen uns."

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung bundes- und weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern. Auch technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von VN-Organisationen gehören zu den Aufgaben des THW. Mehr Informationen zum Engagement des THW im In- und Ausland finden Sie unter www.thw.de und Informationen zum Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein sind unter www.thw.de/hhmvsh abrufbar.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des THW Landesverband vom 31.08.2026 gegen 15:40 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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