Polizei-News Oldenburg, 18.08.26: Polizei sucht Zeugen nach Flucht vor Verkehrskontrolle
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Oldenburg gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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In der vergangenen Nacht entzog sich der Fahrer eines Mercedes einer Verkehrskontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei. Dabei zeigte er eine rücksichtslose Fahrweise und gefährdete möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.
Heute früh, gegen 3:30 Uhr, entschied sich eine Funkstreifenwagenbesatzung den Fahrer eines dunklen Mercedes zu kontrollieren. Das Fahrzeug war den Einsatzkräften zuvor auf der Cloppenburger Straße entgegengekommen. Nachdem die Beamten gewendet und dem Fahrer Anhaltesignale gegeben hatten, setzte dieser seine Fahrt fort und fuhr auf die Autobahn.
Dort beschleunigte der Fahrer stark und setzte seine Fahrt trotz Blaulicht und Signalhorn unvermindert fort. An der Anschlussstelle Oldenburg-Donnerschwee verließ der Mercedes die Autobahn und flüchtete weiter in Richtung Wahnbek.
Während der Fahrt überschritt der Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit erheblich, missachtete Vorfahrtsregelungen und nutzte teilweise die Gegenfahrbahn. Zudem schaltete er zeitweise die Beleuchtung seines Fahrzeugs aus. Aufgrund der riskanten Fahrweise hielten die eingesetzten Streifenwagen bei der Verfolgung ausreichend Abstand.
In der Ortschaft Wahnbek setzte der Mercedesfahrer seine Flucht durch mehrere Straßen, teilweise auch durch Nebenstraßen, fort. Dabei beschädigte er einen eingesetzten Funkstreifenwagen leicht.
Schließlich konnte dem Mercedes bis in einen Wendehammer in der Straße Am Nordkreuz gefolgt werden. Dort verließ der Fahrer unmittelbar sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß in Richtung Autobahn.Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Fahrer bei seiner Flucht verletzt hatte, und aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Autobahn wurde über den Verkehrsfunk eine Warnmeldung veranlasst. Zudem unterstützte ein Polizeihubschrauber die Suche nach dem Flüchtigen. Der Mann konnte jedoch nicht mehr angetroffen werden.
Der zurückgelassene Mercedes wurde sichergestellt und einer umfangreichen Spurensuche unterzogen. Die anschließenden Ermittlungen ergaben Hinweise darauf, dass es sich bei dem Fahrer um einen 36-jährigen Mann aus dem Landkreis Ammerland handeln könnte.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg und nach Anordnung durch das Amtsgericht Oldenburg suchten Einsatzkräfte daher am heutigen Morgen die Wohnanschrift des 36-Jährigen auf und durchsuchten dessen Wohnung. Der Tatverdächtige konnte dort angetroffen werden. Da sich Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung des Mannes durch Betäubungsmittel ergaben, wurde bei ihm eine Blutprobe entnommen.
Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen der Durchführung eines nicht erlaubten Kfz-Rennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei bittet Zeugen, die die Flucht des dunklen Mercedes beobachtet haben, sich zu melden. Insbesondere werden Verkehrsteilnehmer gesucht, die durch die Fahrweise möglicherweise gefährdet wurden. Hinweise nimmt die Polizei unter der 0441-7904115 entgegen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt vom 18.08.2026 gegen 13:06 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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