Polizei-News Freiburg, 17.08.26: Neuenburg - Mehrere Personen bei Rettungsversuch im Rhein in Gefahr

Ein Feuerwehreinsatz wurde aktuell von der Polizei in Freiburg gemeldet. Was ist heute passiert?

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Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / MAK

Am Samstag, 15.08.2026, gegen 19 Uhr geriet ein 58-jähriger Mann beim Schwimmen im Bereich der Nato-Rampe in Neuenburg in einen Strudel und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr daraus befreien.

Nachdem der Mann mehrfach drohte unterzugehen, versuchten zwei Passanten, ihm zu Hilfe zu kommen, und begaben sich ebenfalls ins Wasser. Weitere Helfer bildeten eine Menschenkette, um den in Not geratenen Mann aus dem Strudel zu ziehen.

Aufgrund der starken Strömung gerieten jedoch auch die Helfer selbst in eine gefährliche Situation.

Die Feuerwehr Grißheim war mit drei Fahrzeugen sowie einem Boot im Einsatz. Der Rettungsdienst unterstützte die Maßnahmen mit zwei Rettungsfahrzeugen, einem Notarzt sowie einem Rettungshubschrauber.

Die betroffenen Personen konnten sich teilweise selbst aus der Situation befreien und wurden durch Strömungsretter der Feuerwehr sicher zurück ans Ufer gebracht. Abgesehen von Erschöpfungszuständen blieben alle Beteiligten unverletzt.

Die Polizei weist nochmals ausdrücklich auf die erheblichen Risiken hin, die mit dem Schwimmen in fließenden Gewässern verbunden sind.Auch bei der Rettung von Personen in Notlagen gilt: Der Eigenschutz hat oberste Priorität.

Ein unüberlegter Rettungsversuch kann dazu führen, dass weitere Personen in Lebensgefahr geraten.Die Polizei empfiehlt:

  • Springen Sie nicht ungesichert ins Wasser, um eine Person zu retten.
  • Auch geübte Schwimmer können in Strömungen schnell die Kontrolle verlieren.
  • Strömungen, Wirbel, Treibgut, Äste, Buhnen, Wehre oder Unterspülungen können lebensgefährlich sein.
  • Setzen Sie sofort den Notruf 112 ab.
  • Beobachten Sie die betroffene Person und teilen Sie den Einsatzkräften den Standort sowie die Fließrichtung mit.
  • Nutzen Sie - sofern möglich - geeignete Rettungsmittel, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
  • Nutzen Sie sichere Zugangsmöglichkeiten zum Gewässer.
  • Warten Sie auf die professionellen Kräfte der Wasserrettung.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Freiburg vom 17.08.2026 gegen 13:58 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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