Polizeifahndung Ludwigsdorf, 28.07.26: Bundespolizei Ludwigsdorf stoppt sieben unerlaubte Einreisen binnen 24 Stunden

Ein Fall von unerlaubter Einreise und Aufenthalt wurde aktuell von der Polizei in Ludwigsdorf gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

Einsatzkräfte der Bundespolizei Ludwigsdorf haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden an der Grenze insgesamt sieben Personen festgestellt, die die Voraussetzungen für eine Einreise nach Deutschland nicht erfüllten.

Aserbaidschanische Familie an der Einreise gehindert

Am Montag gegen 15.30 Uhr kontrollierten Beamte am Grenzübergang Podrosche eine aserbaidschanische Familie, die in einem ukrainischen Fahrzeug unterwegs war. Dabei handelte es sich um einen 37-jährigen Mann, seine 31-jährige Ehefrau sowie zwei Kinder im Alter von sieben und fünf Jahren.

Alle vier Personen legten neben ihren Reisepässen einen deutschen Aufenthaltstitel vor, der dem Dokument nach noch gültig war. Bei der grenzpolizeilichen Überprüfung in den polizeilichen Fahndungssystemen stellte sich jedoch heraus, dass die Familie Deutschland bereits vor über einem Jahr verlassen hatte und seitdem dauerhaft im Ausland lebte. Nun beabsichtigten die Betroffenen, erneut für einen längeren Zeitraum nach Deutschland einzureisen.

Da die vorgelegten Aufenthaltstitel durch den längerfristigen Auslandsaufenthalt ihre Gültigkeit verloren hatten, wurden die Dokumente eingezogen. Damit waren die Einreisevoraussetzungen nicht erfüllt. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein, verweigerte die Einreise und wies die Familie nach Polen zurück.

Weitere drei Fälle mit ukrainischen Staatsangehörigen

Auch in den übrigen drei Fällen, bei denen es sich um ukrainische Staatsangehörige handelte, lagen die erforderlichen Einreisevoraussetzungen nicht vor. Teilweise verfügten die Betroffenen lediglich über abgelaufene polnische Aufenthaltstitel.Auch in den weiteren Fällen, die in Görlitz und Hagenwerder festgestellt wurden, leitete die Bundespolizei Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Die betroffenen Personen wurden anschließend ebenfalls nach Polen zurückgewiesen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf vom 28.07.2026 gegen 07:21 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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