Polizei-News Freiburg im Breisgau, 27.07.26: Wittnau - Telefonbetrüger verursachen hohen Vermögensschaden nach Schockanruf
Ein Verkehrsunfall wurde aktuell von der Polizei in Freiburg im Breisgau gemeldet. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Donnerstagnachmittag, 23.07.2026, gegen 16:30 Uhr war es unbekannten Betrügern in Wittnau gelungen, eine 59 Jahre alte Frau durch einen sogenannten Schockanruf zu täuschen und Wertgegenstände im fünfstelligen Euro-Bereich zu erbeuten.
Die Täterschaft hatte zuvor telefonischen Kontakt zu der 59-Jährigen aufgenommen und vorgetäuscht, dass ein nahestehendes Familienmitglied einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben soll und zur Abwendung der Untersuchungshaft eine Kaution gezahlt werden müsse.
Die Geschädigte habe daraufhin Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro an einen Unbekannten übergeben.
Der Mann, welcher die Beute abgeholt hatte, wurde wie folgt beschrieben:
- ca. 165cm groß,
- dunkle kurze Haare,
- dunkle Augen,
- sprach fehlerfreies Deutsch,
- westasiatisches Erscheinungsbild.
Die Kriminalpolizei Freiburg (Tel. 0761 882-2880) hat die Ermittlungen übernommen und sucht weitere mögliche Geschädigte, die in diesem Zusammenhang ebenfalls unter dem beschriebenen Vorwand kontaktiert wurden und daraufhin Geld oder Wertgegenstände übergeben haben. Am Donnerstag gingen mehrere Meldungen bei der Polizei über gleich gelagerte telefonische Betrugsversuche ein. Dabei war es aber zu keinen Vermögensschäden gekommen.
So können Sie sich oder ihre Angehörigen schützen:
- Legen Sie sofort auf! Das ist nicht unhöflich, sondern ermöglicht Ihnen, durchzuatmen und sich neu zu sortieren.
- Kontaktieren Sie die Anruferin, den Anrufer oder eine Person Ihres Vertrauens unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer.
- Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.
- Übergeben Sie niemals Geld bzw. Wertgegenstände an Unbekannte.
- Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
- Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind.
- Bereiten Sie sich gedanklich auf solche Anrufe vor.
- Vereinbaren Sie innerhalb der Familie oder mit weiteren Angehörigen und Freunden ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon.
- Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag, indem Sie Ihren Vornamen kürzen oder streichen lassen. Ggf. löschen Sie Ihren gesamten Eintrag.
- Seien Sie sparsam mit der Weitergabe Ihrer Daten.
Weitere Tipps finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Freiburg vom 27.07.2026 gegen 07:59 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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