Polizei-News Kiel, 07.07.26: Kokain unter dem Beifahrersitz / Kieler Zoll stellt Kokain im Wert von 80.000 Euro sicher
Der Zoll meldet einen aktuellen Fall in Kiel von heute (Di), dem 07.07.26. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Über ein Kilogramm Kokain stellten Einsatzkräfte des Hauptzollamtes Kiel am 02. Juli 2026 bei einer Zollkontrolle auf der A7 am Rastplatz Ohe Ost sicher.
Die Zöllnerinnen und Zöllner hatten den Pkw aus dem fließenden Verkehr zur Kontrolle auf den nahegelegenen Rastplatz Ohe Ost geleitet. Auf Befragen gab der Fahrer des Wagens, ein 22-jähriger Deutscher, an, aus Norderstedt zu kommen und auf dem Weg nach Flensburg zu sein.
Während der Fahrzeugkontrolle entdeckten die Einsatzkräfte einen Rucksack unter dem Beifahrersitz. Zum Inhalt und der Herkunft konnte der Fahrer keine Angaben machen, weil das Fahrzeug laut seiner Aussage von mehreren Personen genutzt wird.
"Die eingesetzte Zollhündin "Frieda" zeigte das Vorhandensein von Drogen im Rucksack unter dem Beifahrersitz deutlich an", so Vanessa Marzinek, Sprecherin des Hauptzollamtes Kiel.
In dem Rucksack befand sich ein Karton, in dem wiederum ein braun verklebtes Päckchen zum Vorschein kam. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain und bestätigte den Verdacht.
"Die Drogen wurden sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, er wurde vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben", so Marzinek abschließend.
Der Haftbefehl wurde aufgrund mangelnder Haftgründe unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Rendsburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel.
Bereits vor einem Monat stellten Einsatzkräfte des Hauptzollamtes Kiel mehr als ein Kilogramm Kokain sowie über fünf Kilogramm Procainhydrochlorid bei einer Zollkontrolle auf der A7 am Rastplatz Ohe Ost sicher (Pressemitteilung des Hauptzollamtes Kiel vom 02.06.2026).
Zusatzinformation:
Rauschgiftspürhunde des Zolls werden speziell auf verschiedene Betäubungsmittel trainiert. Dank ihres hochentwickelten Geruchssinns können sie selbst kleinste Mengen erschnüffeln und tragen regelmäßig zur Aufdeckung von Drogenschmuggel bei.Durch sogenanntes Einfrieren zeigen Zollhunde das Vorhandensein von Betäubungsmitteln, ggf. auch von Tabak oder Bargeld, an.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Kiel vom 07.07.2026 gegen 13:55 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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