Polizei-News Sigmaringen, 01.07.26: Brand auf dem Firmengelände eines Entsorgungsfachbetriebes in Bad Saulgau

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall und Feuer in Sigmaringen. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod

Gegen 18.04 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Saulgau zu einem bestätigten Brand in das Industriegebiet alarmiert. Kommandant Karl-Heinz Dumbeck ließ bereits auf Anfahrt die Alarmstufe auf B5 erhöhen, da eine schwarze Rauchwolke weithin sichtbar war. Die erst eintreffenden Kräfte fanden eine große Lagerhalle vor, in der ca. 300 Tonnen Haus-und Gewerbemüll in Vollbrand standen. Durch die Strahlungswärme hatte sich ebenfalls ein Flächenbrand entwickelt der kurz vor einer angrenzenden Produktionshalle eines anderen Unternehmens stand. Durch den schnellen effizienten und massiven Einsatz der ersten Kräfte konnte die Ausbreitung auf diese anderen Gebäudekomplexe jedoch verhindert werden. Die in Vollbrand stehende Halle stürzte teilweise ein und konnte nur von außen gelöscht werden.

Im Einsatz waren 3 Drehleitern, 2 Wasserwerfer und mehrere Strahlrohre um den Brand einzudämmen. Eine Person vor Ort musste vom Rettungsdienst wegen Verdacht einer leichten Rauchgasintoxikation untersucht werden. Kreisbrandmeister Michael Reitter, sowie die Landrätin, Frau Stefanie Bürkle und weitere Vertreter der Gemeinde Bad Saulgau machten sich ein Lagebild an der Einsatzstelle.Insgesamt waren in Bad Saulgau ca. 160 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei, des Rettungsdienstes sowie der PSNV im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten ziehen sich sicher noch bis in die frühen Morgenstunden.

Parallel wurde durch eine durchziehende Gewitterfront in Pfullendorf der Einsatz von über 100 Kräften der Feuerwehr erforderlich, da an ca. 50 Einsatzstellen Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt wurden. Ein zusätzlicher Brand-Alarm nach einer Verpuffung im Schredderwerk Herbertingen brachte schnelle Kräfteverschiebungen durch die Führungsunterstützung mit sich.

Abschließend waren alle froh, dass sich die verschiedenen Einsatzlagen dann entspannten und das Unwetter sich nicht weiter austobte. Michael Reitter bedankte sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gute und effektive Zusammenarbeit in der

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen vom 01.07.2026 gegen 00:33 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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