Polizei-News Nürnberg, 19.06.26: Opel entzog sich Kontrolle - Zeugen und Geschädigte gesucht
Eine Verkehrskontrolle wurde aktuell von der Polizei in Nürnberg gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Donnerstagmittag (18.06.2026) versuchte der Fahrer eines Opel im Nürnberger Westen vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Nach einer Verfolgungsfahrt nahmen die Beamten den 43-jährigen Fahrer fest. Die Verkehrspolizei Nürnberg ermittelt und sucht Zeugen.
Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte wollte gegen 12:00 Uhr den Fahrer eines braunen Opel Meriva in der Fürther Straße einer Verkehrskontrolle unterziehen, da das Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Fahrer missachtete jedoch das Anhaltesignal und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei. Die Streife nahm die Verfolgung auf, welche sich durch mehrere Nebenstraßen und über den Frankenschnellweg erstreckte. Zahlreiche Streifen sowie ein Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützten die Beamten, um den mit zwei männlichen Personen besetzten Pkw anzuhalten.
Als der Fahrer des Opel an der Anschlussstelle Nürnberg-Westring auf den Frankenschnellweg in südöstliche Fahrtrichtung auffuhr, überfuhr er ein auf der Grünfläche stehendes Verkehrszeichen, welches dadurch aus der Verankerung gerissen wurde.
Im Rahmen der Nachfahrt kam es auf dem Frankenschnellweg zum Unfallgeschehen, in welches auch ein Streifenfahrzeug beteiligt war. Schlussendlich kam der Opel an der in der Mitte befindlichen Leitplanke zum Stehen. Es wurde niemand verletzt. Von dort versuchten der Fahrer und der Beifahrer ihre Flucht zu Fuß fortzusetzen. Die Beamten konnten den 43-jährigen Fahrer (rumänisch/moldauisch) festnehmen. Der 36-jährige Beifahrer (rumänisch) flüchtete zunächst weiter über die dort befindlichen Bahngleise. Ein vorbeifahrender Regionalzug musste in Folge dessen bremsen. Im Anschluss nahm die Polizei auch den Beifahrer fest.
Die Beamten stellten fest, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und mutmaßlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, weshalb er sich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einer Blutentnahme unterziehen musste. Die Polizisten leiteten gegen den 43-Jährigen zudem mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des Verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Urkundenfälschung ein. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Fahrer.
Der Beifahrer musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr entrichten.
Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg kam zur Unfallaufnahme vor Ort und bittet Zeugen, die Angaben zur Flucht machen können oder die durch die Fahrweise des 43-Jährigen gefährdet oder gar geschädigt wurden, sich unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden. Auch Autofahrer, die durch den Beifahrer, der auf dem Frankenschnellweg zu Fuß lief, gefährdet wurden, mögen sich bitte mit der Polizei in Verbindung setzen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Mittelfranken vom 19.06.2026 gegen 12:35 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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