Polizeieinsatz Dachau, 16.06.2026: Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Fahrraddiebstählen
In Berg am Laim, Hasenbergl und Planegg sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Dienstag, dem 16.06.2026. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Haidhausen, Pasing, Lochhausen-Langwied, Trudering-Riem, Unterföhring, Berg am Laim, Hasenbergl, Planegg und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Haidhausen: Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Fahrraddiebstählen
Am Freitag, 12.06.2026, gegen 17:30 Uhr, bemerkte ein aufmerksamer Zeuge zwei Personen, die auf der Straße insgesamt drei Fahrräder in einen Fiat Kleintransporter einluden. Da ihm die Handlungen sowie das Verhalten der zwei Männer verdächtig vorkamen, verständigte er den Polizeinotruf 110.
Durch die Polizeibeamten konnten schließlich drei Personen angetroffen werden, die in Verbindung mit dem Fiat standen. Bei der Kontrolle wurden durch die Polizeibeamten mehrere, teilweise hochwertige Fahrräder im Inneren des Kleintransporters aufgefunden.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen vor Ort konkretisierte sich der Verdacht des Fahrraddiebstahls. Die drei Tatverdächtigen, ein 24-Jähriger, ein 26-Jähriger und ein 28-Jähriger (alle mit polnischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitzen in Baden-Württemberg), wurden vorläufig festgenommen.
Im Rahmen der weiteren Durchsuchung des Kleintransporters wurden zudem ein niedriger vierstelliger Eurobetrag Bargeld und weiteres Beweismittel aufgefunden. Alle Gegenstände wurden sichergestellt.
Im Anschluss wurde die zur Zeit genutzte Münchner Wohnung der drei Tatverdächtigen in Haidhausen durchsucht. Hierbei konnten ein weiteres, vermutlich entwendetes Fahrrad sowie mehrere Fahrradteile aufgefunden und beschlagnahmt werden.
Auf Beschluss einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts München wurden durch die örtlich zuständigen Polizeidienststellen der Polizei Baden-Württemberg noch am selben Tag die drei Wohnungen der Tatverdächtigen durchsucht. Hierbei konnten insgesamt vier weitere teilweise hochwertige Fahrräder aufgefunden und sichergestellt werden. In einem Fall konnten die Ermittlungen zeigen, dass das Fahrrad vor wenigen Tagen aus einem Innenhof im Münchner Stadtteil Au entwendet worden war.
Am Samstag, 13.06.2026, wurden die drei Tatverdächtigen auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft München I wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 53 geführt.
Bis dato konnte durch die Polizei ein Großteil der sichergestellten Fahrräder noch keinem Diebstahl zugeordnet werden.
Hinweis der Münchner Polizei: Personen, die in letzter Zeit Geschädigte eines Fahrraddiebstahls geworden sind, werden gebeten, Anzeige zu erstatten und unter https://www. polizei. bayern. de/fahndung/sachen/sichergestellte-gegenstaende/index. html zu überprüfen, ob das entwendete Fahrrad durch die Polizei sichergestellt werden konnte. Im Positivfall werden Sie gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Pasing: Verkehrsunfall - Sturz einer Fahrradfahrerin - eine Person verletzt
Am Montag, 15.06.2026, gegen 11:35 Uhr, befuhr eine 61-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad die Rad- und Fußgängerunterführung des Pasinger Bahnhofes.
Dort geriet sie aus bislang unbekannter Ursache mit ihrem Fahrrad gegen einen Randstein, der den Fußgänger- und Fahrradverkehr trennt, und stürzte. Durch den Sturz wurde die 61-Jährige schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Lochhausen-Langwied: Verkehrsunfall zwischen E-Bike und Fußgängerin - eine Person verletzt
Am Montag, 15.06.2026, gegen 12:45 Uhr, ging eine 17-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Dachau zu Fuß auf dem Gehweg die Bergsonstraße stadtauswärts.
Dabei kam ihr auf dem parallel verlaufenden Radweg der Bergsonstraße eine 42-Jährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem E-Bike entgegen.
Als sich die 42-Jährige und die 17-Jährige auf selber Höhe befanden, stieß die 42-Jährige aus bislang unbekannter Ursache mit ihrem Lenker gegen die Fußgängerin. Sie verlor im weiteren Verlauf die Kontrolle über ihr E-Bike und stürzte zu Boden. Durch den Sturz wurde die 42-Jährige schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 17-Jährige blieb unverletzt.
An dem E-Bike entstand ein geringer Sachschaden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Trudering-Riem: Verkehrsunfall zwischen Lkw und Leichtkraftrad - eine Person verletzt
Am Montag, 15.06.2026, gegen 13:15 Uhr, fuhr ein 29-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Dachau mit einem Iveco Lkw auf dem De-Gasperi-Bogen in nördliche Richtung.
Gleichzeitig kam ihm eine 63-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München auf einem Piaggio Leichtkraftrad entgegen.
Als der 29-Jährige nach links in den Sigmund-Riefler-Bogen abbog, kollidierte er mit der 63-Jährigen, welche weiter geradeaus fahren wollte. Die 63-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von mehreren tausend Euro.
Der De-Gasperi-Bogen wurde für ca. eineinhalb Stunden gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Unterföhring: Verkehrsunfall mit Sachschaden - Gefährdung des Straßenverkehrs
Am Freitag, 12.06.2026, gegen 23:10 Uhr, beobachtete eine Streifenwagenbesatzung der Münchner Polizei auf der Münchner Straße in Unterföhring einen Volvo Pkw der in nördlicher Richtung fuhr und das Rotlicht einer Ampel missachtete. Der Pkw fuhr anschließend mit stark überhöhter Geschwindigkeit weiter und überholte hierbei noch einen bislang unbekannten Pkw.
Auf Höhe der Kreuzung der Münchner Straße mit der Bergstraße verlor der Fahrzeugführer, ein 18-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München, die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Gartenzaun.
Der 18-Jährige wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand durch den Verkehrsunfall nicht verletzt. Der Pkw wurde stark beschädigt und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
Gegen den 18-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens erstellt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.
Berg am Laim: Zwei versuchte Einbrüche in Mehrfamilienhäuser
Fall 1: In der Zeit von Samstag, 13.06.2026, 12:00 Uhr, bis Montag, 15.06.2026, 12:00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter während der Abwesenheit der Wohnungsinhaberin gewaltsam Zutritt in deren Wohnung.
Anschließend flüchteten der oder die Täter ohne Beute in unbekannte Richtung.
Fall 2: In der Zeit von Sonntag, 14.06.2026, 23:00 Uhr, bis Montag, 15.06.2026, 10:30 Uhr, versuchten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter, die Hauseingangstür des Nachbaranwesens aus Fall 1 aufzuhebeln. Ob diese in das Gebäude gelangten, ist nicht bekannt. In die Wohnungen des Anwesens wurde nicht eingebrochen.
Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Ob die beiden Fälle in Zusammenhang stehen, wird derzeit geprüft.
Das Kommissariat 53 hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Innsbrucker Ring, Bad-Schachener-Straße und Aschheimer Straße (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hasenbergl: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf
Am Montag, 15.06.2026, gegen 15:00 Uhr, erhielt eine über 90-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf von einer unbekannten männlichen Person. Der Anrufer täuschte der Seniorin vor, dass ihre Tochter in Griechenland einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte. Die Seniorin wurde aufgefordert, für ihre Tochter jetzt eine Kaution zu zahlen.
Kurze Zeit später suchte ein bislang unbekannter männlicher Abholer die Seniorin an ihrer Wohnanschrift auf. Die Seniorin übergab diesem daraufhin Bargeld in Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages.
Anschließend entfernte sich der Abholer mit der Tatbeute in unbekannte Richtung.
Als die Seniorin den Betrug bemerkte, verständigte sie den Polizeinotruf 110.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 160 cm, schlanke Statur, kurze braune Haare; er trug eine kurze Hose und sprach kein Deutsch
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich zwischen Wintersteinstraße und Aschenbrennerstraße (Hasenbergl) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte:
Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Planegg: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf
Am Montag, 15.06.2026, gegen 15:00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München einen Anruf von einer unbekannten weiblichen Person. Die Anruferin täuschte der Seniorin vor, dass ihre Stieftochter an Darmkrebs erkrankt und eine höhere Geldsumme für eine Strahlentherapie erforderlich sei.
Die Seniorin begab sich hierauf zu ihrer Bank und holte dort Wertsachen aus ihrem Schließfach.
Gegen 17:00 Uhr suchte ein bislang unbekannter männlicher Abholer die Seniorin an ihrer Wohnanschrift auf. Die Seniorin übergab diesem in einer kleinen Tasche Gold und Schmuck im Wert eines sechsstelligen Eurobetrages.
Anschließend entfernte sich der Abholer mit der Tatbeute in unbekannte Richtung.
Als die Seniorin den Betrug bemerkte, verständigte sie den Polizeinotruf 110.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 180 cm, etwa 35 Jahre alt, athletische Statur, kurze Haare; er trug eine dunkelrote lange Hose und ein enges dunkles T-Shirt.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich zwischen der Germeringer Straße, Georgenstraße und der Sportanlage (Planegg) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte:
Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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