Polizeieinsatz München, 12.06.2026: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Graffiti
In Isarvorstadt, Maxvorstadt, Unterschleißheim und weiteren Orten haben sich laut aktuellen Informationen der Polizei München mehrere Fälle ereignet. Was ist heute am Freitag, dem 12.06.2026 passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Isarvorstadt, Maxvorstadt, Unterschleißheim, Unterhaching, Harlaching und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Isarvorstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Graffiti
Am Mittwoch, 10.06.2026, gegen 23:55 Uhr, bemerkten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 14 (Westend) eine männliche Person (einen 26-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg), der Schriftzüge an ein Tor der Synagoge in der Reichenbachstraße schmierte. Der 26-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
Vor der Festnahme warf er noch einen Stift zu Boden, mit dem in silberner Schrift auf das Tor geschrieben wurde (zwei unleserliche Schriftzüge, ca. 60x40 cm und ca. 20x80 cm groß). Der Stift wurde sichergestellt und der 26-Jährige wurde wegen einer Sachbeschädigung angezeigt.
Nach der polizeilichen Sachbearbeitung und Anzeigenerstattung wurde er wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 44.
Maxvorstadt: Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Raubdelikt und Beleidigung
siehe Medieninformation vom 29.05.2026, Nr. 794
Wie bereits berichtet, kam es am Mittwoch, 27.05.2026, gegen 19:30 Uhr, zu einem Raubdelikt, bei dem ein damals unbekannter Täter versuchte, einer 42-Jährigen ihre Handtasche zu entreißen.
Im Rahmen der sofort vom Kommissariat 21 aufgenommenen Ermittlungen konnte zwischenzeitlich ein Tatverdächtiger ermittelt werden (ein 36-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München).
Er wurde von der Kriminalpolizei vernommen und wegen der Tat angezeigt. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurde er wieder entlassen.
Das Kommissariat 21 führt weiterhin die Ermittlungen.
Unterschleißheim: Fahrlässige Brandstiftung an einem Pkw - eine Person leicht verletzt
Am Donnerstag, 11.06.2026, gegen 15:40 Uhr, wollte ein 29-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Augsburg aus einem Audi Pkw Kraftstoff abpumpen, wobei es zu einem Brand an dem Fahrzeug kam.
Die Pumpe, welche der 29-Jährige hierfür benutzte, wurde mit einem Akkuschrauber betrieben.
Passanten, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, verständigten die Feuerwehr und konnten den Brand mittels eines Feuerlöschers noch vor Eintreffen der Rettungskräfte löschen.
Der 29-Jährige wurde mit Brandverletzungen an den Unterarmen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
An dem Pkw entstand durch den Brand ein Totalschaden, welcher mit einem mittleren vierstelligen Eurobetrag beziffert werden kann.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Unterhaching: Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Diebstahl von zwei Wohnanhängern
Am Donnerstag, 04.06.2026, gegen 00:00 Uhr, übernachtete ein 43-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München, in einem am Straßenrand abgestellten Wohnanhänger Brüstner in Unterhaching. Da der Anhänger plötzlich von mehreren Personen an ein Fahrzeug angehängt und weggefahren wurde, wachte der 43-Jährige auf und verständigte den Polizeinotruf 110.
Sofort wurden Einsatzkräfte der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Im Rahmen der Fahndung konnte der Wohnanhänger mit einem Zugfahrzeug Mitsubishi noch in Unterhaching in der Albert-Schweitzer-Straße festgestellt und drei Personen kontrolliert werden.
Die drei Personen, ein 43-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Weilheim-Schongau, ein 28-jähriger Ungar ohne festen Wohnsitz in Deutschland und ein 45-jähriger Ungar ohne festen Wohnsitz in Deutschland, hatten zuvor den Wohnanhänger Brüstner entwendet und hatten einen weiteren am Straßenrand geparkten Wohnwagen Eriba Hymer an einen von ihnen genutzten Pkw Nissan angehängt, um diesen ebenfalls zu entwenden.
Sie wurden daher vor Ort vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Beide Zugfahrzeuge wurden sichergestellt und in die Verwahrstelle des Polizeipräsidiums München verbracht. Beide Wohnwagen haben einen Wert von insgesamt 15.000 Euro.
Wie sich herausstellte, war der 45-jährige Tatverdächtige, der eines der Zugfahrzeuge führte, nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.
Der zuständige Ermittlungsrichter ordnete noch am gleichen Tag die Untersuchungshaft an.
Das Kommissariat 51 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Maxvorstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung
Am Donnerstag, 11.06.2026, gegen 16:30 Uhr, war eine 34-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München in der Görresstraße als Fußgängerin unterwegs. Unvermittelt stellte sich ihr eine männliche Person mehrfach in den Weg und versuchte, das Passieren der 34-Jährigen zu verhindern. Zudem berührte er die 34-Jährige unsittlich oberhalb der Bekleidung im Bereich des Oberkörpers und führte Stoßbewegungen mit seiner Hüfte aus.
Daraufhin verständigte die 34-Jährige den Polizeinotruf 110. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein Tatverdächtiger in Tatortnähe angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Da die Identität des Tatverdächtigen nicht feststellbar war, wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Die Entscheidung über die Entlassung des Tatverdächtigen oder die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls trifft die Staatsanwaltschaft München I am heutigen Tag.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Harlaching: Festnahme eines Tatverdächtigen nach organisiertem Callcenterbetrug - sog. Schockanruf
Am Donnerstag, 11.06.2026, gegen 13:30 Uhr, erhielt ein über 80-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München einen Anruf eines bislang unbekannten Täters, der sich als Staatsanwalt ausgab. Der Anrufer gab ihm gegenüber an, dass sein Enkel einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte und nur gegen Zahlung einer hohen Kaution freigelassen werden könne.
Der über 80-Jährige erkannte den Betrugsversuch und verständigte den Polizeinotruf 110. Anschließend täuschte er den Anrufer über seine Bereitschaft, einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag Bargeld und eine zweistellige Anzahl an Goldmünzen zu übergeben.
Gegen 17:00 Uhr konnte schließlich ein Abholer bei der vermeintlichen Übergabe der Wertgegenstände durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 32-Jährigen mit polnischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Der 32-Jährige wird zur Entscheidung über die Untersuchungshaft am heutigen Tag einem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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