Polizei-News Menden, 05.06.26: Widerstand, Jobbetrug und Unfälle
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Menden gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Ein 18-Jähriger wollte nicht mit zur Blutprobe. Donnerstagabend wurden Streifenbeamte am Bräukerweg auf den Mendener aufmerksam. Sie hielten ihn im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle an. Hier ergaben sich Hinweise auf einen Rauschmittelkonsum, es sollte weitergehen zur Blutentnahme auf der Wache. "Scheiß Bullen" und weitere Worte folgten durch den 18-Jährigen. Die Beamten nahmen ihn mit zur Wache, dabei leistete er körperlichen Widerstand. Nun erwartet ihn zusätzlich zum Verfahren wegen des möglichen Fahrens unter Drogeneinwirkung auch noch eines wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidung. (lubo)
Am Dienstagnachmittag hat ein Unbekannter an der Straße Lohsiepen vier auf einem Grundstück gelagerte Alu-Felgen gestohlen.
Eine 29-jährige Mendenerin ist auf ein Jobangebot bei TikTok eingegangen, hat ihre Bankdaten eingegeben und befürchtet nun, dass ihre Daten missbräuchlich genutzt werden. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei wegen Betrugsverdachts. Am vergangenen Dienstag stieß sie in dem sozialen Netzwerk TikTok auf ein vage formuliertes Job-Angebot. Über WhatsApp landete sie schließlich in einem Telegram-Kanal und gab ihre Bankdaten an. Ihre Aufgabe: Online-Jobs mit den maximal möglichen fünf Sternen bewerten. Dafür bekam sie bis zu 20 Euro. Das Ganze kam ihr aber nach wenigen Bewertungen komisch vor und nun befürchtet sie, dass der Anbieter ihre Bankdaten missbrauchen könnte.Grundsätzlich besteht eine solche Gefahr: Die Polizei mahnt zur Vorsicht, wenn Arbeit- oder Auftraggeber völlig anonym bleiben und kein persönlicher Kontakt zustande kommt. Die Opfer müssen Ausweiskopien und Bankdaten übermitteln. Immer wieder werden Jobsuchende dazu gebracht, auf ihren Namen Konten zu eröffnen - angeblich, um das Konto-Eröffnungsverfahren zu "testen". Im Anschluss transferieren Betrüger hohe Summen, mutmaßlich aus illegalen Geschäften, über diese Konten. Bis die Sache auffliegt, sind die Gelder abgebucht und betrogene Opfer stellen Forderungen an die "Tester". Die Polizei nimmt Ermittlungen auf wegen Geldwäsche. Grundsätzlich gilt für das Internet der dringende Rat, sparsam mit persönlichen oder sensiblen Daten umzugehen. Einmal hochgeladene Ausweise lassen sich nicht zurückholen. Betrüger können diese noch jahrelang für kriminelle Tätigkeiten nutzen.
Am Donnerstag gegen 16 Uhr ist an der Ecke Karl-Becker-Straße/Lendringser Hauptstraße ein Fahrradfahrer gestürzt. Der Radfahrer befuhr den Gehweg aus der Karl-Becker-Straße in Fahrtrichtung Hauptstraße. Zu spät bemerkte er, dass ein anderer Radfahrer den Geh-/Radweg an der Lendringser Hauptstraße kam. Er leitete eine Vollbremsung ein und stürzte. Der unter Alkoholeinfluss stehende 55-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe abnahm.
Eine 59-jährige Pkw-Fahrerin bog am Mittwoch um 7.25 Uhr von der Fischkuhle auf die Westtangente/ B 7 und stieß aus unbekannten Gründen mit der Leitplanke zusammen. Der Rettungsdienst versorgte die Fahrerin und brachte sie ins Krankenhaus. Ihr Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Märkischer vom 05.06.2026 gegen 10:28 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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