Polizei-News Köln, 12.05.26: K Brandstiftung im Severins-Viertel 2018 - Polizei nimmt weitere Tatverdächtige fest

Die Polizei informiert über ein aktuelles Kapitalverbrechen in Köln. Was ist heute passiert?

Erstellt von - Uhr

Die Polizei informiert über ein aktuelles Kapitalverbrechen (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Kapitalverbrechen (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Justin Brosch

Nachtrag zu den Pressemitteilungen vom

  1. September 2025, Ziffer 1:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6117398

  2. Oktober 2025, Ziffer 1:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6144614

  3. März 2026, Ziffer 1:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6241914

Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Einsatzkräfte der Polizei Köln haben am frühen Dienstagmorgen (12. Mai) mehrere Wohnungen in Köln-Mülheim, der Innenstadt und Frechen durchsucht und zwei 31 und 46 Jahre alte Männer mit Haftbefehlen festgenommen. Sie stehen im Verdacht, an der Brandstiftung im Severins-Viertel beteiligt gewesen zu sein, bei der im Oktober 2018 zwei Menschen ums Leben kamen.

Die Polizei Köln hatte bereits im Oktober 2025 einen damals 31-Jährigen festgenommen, dem vorgeworfen wird, den Brand gelegt zu haben. Nachdem der Mordfall bei "Aktenzeichen XY...ungelöst" vorgestellt worden war, hatte sich ein Bekannter des 31-Jährigen mit dem entscheidenden Hinweis gemeldet, der zur Festnahme führte.

Nach intensiven Ermittlungen der EG "Magda" konnte die Polizei die beiden mutmaßlichen Komplizen identifizieren. Der 46-Jährige soll dem damals Festgenommenen vor der Tat Brandbeschleuniger und Hilfsmittel übergeben haben. Der Haftbefehl lautet auf Beihilfe. Gegen den zweiten mutmaßlichen Mittäter wurde ein Haftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes erlassen. Er soll an der Brandstiftung unmittelbar beteiligt gewesen sein.

Die durchsuchten Wohnungen werden den Männern sowie weiteren Zeugen zugeordnet. Aufgrund von Hinweisen, die darauf hindeuteten, dass Beweismittel vergraben sein könnten, waren an der Durchsuchung in Frechen unter anderem ein Datenspeicherspürhund sowie eine technische Einsatzeinheit beteiligt.

Die Ermittler stellten knapp 20 Mobiltelefone sicher, deren Inhalt jetzt ausgewertet wird.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Köln vom 12.05.2026 gegen 14:35 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Köln - Aktuelle Meldungen aus der Region:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.