Polizei-News Berlin - Mitte, 07.05.26: Mit Schreckschusswaffe in S-Bahn hantiert - Festnahme

Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall unerlaubter Einreise und Aufenthalt in Berlin - Mitte. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Christoph Reichwein

Am Mittwoch nahm die Bundespolizei einen Mann vorläufig fest, der eine Schreckschusswaffe in der Öffentlichkeit führte.

Gegen 13 Uhr soll ein Reisender andere Fahrgäste in einer S-Bahn der Linie S25 über einen bewaffneten Mann informiert haben, der sich im selben Waggon befand. Am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße soll daraufhin eine Zeugin die Notbremse gezogen haben, während weitere Mitreisende zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn auf die Situation aufmerksam machten. Ein Zeuge überwältigte den Mann auf dem Bahnsteig und übergab ihn den Mitarbeitenden der DB AG.

Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den ukrainischen Staatsangehörigen vorläufig fest und stellten die Schreckschusswaffe als Beweismittel sicher.

Da der 31-Jährige keine Berechtigung für den Umgang mit der Schreckschusswaffe vorweisen konnte, bestand der Verdacht des illegalen Besitzes und Führens. Zudem ergab sich nach dem Überprüfen seiner Personaldaten der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts.

Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab 3,36 Promille. Der Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Blutentnahme an.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie das Aufenthaltsgesetz gegen den Ukrainer ein.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den Polizeibekannten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Berlin vom 07.05.2026 gegen 13:32 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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