Polizei-News Grevenbroich, 02.05.26: Todesfall an der Erft in Grevenbroich - Feuerwehr birgt Leichnam aus dem Flutgraben - Polizei ermittelt

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall und Brand in Grevenbroich. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt

Grevenbroich) Nur zwei Tage nach dem tödlichen Wasserunfall an der Erft rückten am frühen Samstagnachmittag gegen 14:15 Uhr erneut Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr zu einer Personenbergung an die Erft aus. Im Verlauf des sogenannten Flutgrabens, in Höhe des Ortsteils Mühlrath, mussten die Wehrleute, wiederum unterstützt durch Spezialkräfte der DLRG aus Dormagen, den Leichnam einer im Wasser befindlichen Person ans Ufer bringen.

Zuvor hatte ein Paddler per Notruf gemeldet, dass er im Verlauf des Gewässers möglicherweise einen menschlichen Körper entdeckt habe. Daraufhin rücken zunächst Kräfte des Rettungsdienstes sowie ein Notarzt zur vermuteten Fundstelle aus. Wenig später folgten ein Führungsdienst der Grevenbroicher Wehr, sowie die Ehrenamtler der Einheit Kapellen.

Beim Eintreffen der Retter bestätigte sich die Befürchtung, dass es sich um einen Leichnam im Wasser handelte und weitere Rettungsbemühungen zwecklos waren. Gemeinsam mit den Strömungsrettern der DLRG gelang es den Wehrleuten schließlich, den Körper - trotz starker Strömung - an Land zu bringen und in die Verantwortung der Polizei zu übergeben. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die Rettungskräfte gegen 17:15 Uhr beendet.

Das zuständige Kommissariat der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss übernimmt nun weitere Ermittlungen. Aussagen zur Person, oder zu den Hintergründen des Todesfalls kann die Feuerwehr nicht machen.

Angesichts der beiden Todesfälle an der Erft weist die Grevenbroicher Feuerwehr auf die mit dem Gewässer verbundenen Gefahren hin. Auch wenn der Fluss zumeist träge zu fließen scheint, gibt es stellenweise - nicht nur im Bereich von Wehren - gefährliche Strömungen, die ein Verlassen der Erft verhindern. Die Ufer können glatt und mitunter gar nicht zu erklettern sein, wenn man aus dem Wasser steigen möchte.

Zudem befinden sich stellenweise Äste, Stämme oder Wurzeln im oder unter dem Wasser, in denen sich Schwimmer verfangen und in Lebensgefahr geraten können. Nichtschwimmer sollten auf gar keinen Fall in die Erft steigen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Grevenbroich vom 02.05.2026 gegen 20:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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