Polizei-News Köln, 28.04.26: Widerstand im Kölner Hauptbahnhof - Bundespolizei nimmt 36-Jährigen in Gewahrsam

Ein Gewaltdelikt wurde aktuell von der Polizei in Köln gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Verkehrskontrolle für das Presseportal Bild: Adobe Stock / benjaminnolte

In der Nacht zu Dienstag (28. April) fiel ein 36-jähriger deutsch-russischer Staatsangehöriger im Kölner Hauptbahnhof durch sein aggressives Verhalten auf und wurde schließlich von Einsatzkräften der Bundespolizei in Gewahrsam genommen.

Die Beamten trafen den Mann gegen 00:20 Uhr in der B-Passage an, nachdem er zuvor in eine wechselseitige Körperverletzung verwickelt gewesen war. Aufgrund seines hochaggressiven Verhaltens war eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich. Die Einsatzkräfte verbrachten ihn zur weiteren Sachverhaltsaufklärung zur Dienststelle.

Auch dort zeigte sich der Mann weiterhin äußerst aggressiv. Er beleidigte die Beamten und ging mit geballten Fäusten auf einen von ihnen zu. Die Einsatzkräfte konnten den Angriff verhindern und verbrachten ihn unter erheblichem Kraftaufwand in den Gewahrsamsbereich. Während der Zuführung versuchte der 36-Jährige, einen Beamten durch einen gezielten Griff in den Genital- und Oberschenkelbereich körperlich anzugreifen. Dies wurde ebenfalls unterbunden, der Beamte blieb unverletzt.

Im Gewahrsam setzte der Mann sein Verhalten fort. Er schlug und trat gegen die Zellenwände und die Tür und urinierte mehrfach in die Zelle.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten verblieb der 36-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Gewahrsam.

Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 28.04.2026 gegen 07:37 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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