Polizei-News PI Emsland/Grafschaft Bentheim, 16.04.26: Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der RoadPol-Woche "Speed I" - Polizei zieht Bilanz

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in PI Emsland/Grafschaft Bentheim gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Jens Büttner

Am Dienstag, den 14.04.2026, führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim im Zeitraum von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der europaweiten RoadPol-Kontrollwoche "Speed I" durch.Insgesamt wurden 928 Fahrzeuge überprüft. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten 33 Geschwindigkeitsverstöße fest.

An den jeweiligen Kontrollstellen wurde zudem das Präventionsprojekt "UNS Reicht's" umgesetzt. Die betroffenen Fahrzeugführer wurden nicht nur auf ihr Fehlverhalten hingewiesen, sondern auch in persönlichen Gesprächen für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit sensibilisiert. Ergänzend erhielten sie Informationsmaterial des Projekts.

Darüber hinaus leiteten die Einsatzkräfte sieben Strafverfahren ein, unter anderem wegen Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.Im Bereich Papenburg wurde im Rahmen der Kontrollen ein Sattelzug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der vom Fahrer vorgelegte Führerschein eine Totalfälschung war.

Zudem konnten die Beamten einen weiteren Fahrzeugführer feststellen, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.Das Präventionsprojekt "UNS Reicht's" ist aus den Erfahrungen der Einsatzkräfte entstanden, die regelmäßig mit schweren Verkehrsunfällen und deren Folgen konfrontiert werden. Neben den oft belastenden Eindrücken an Unfallorten steht das Projekt auch für die schwierige Aufgabe, Angehörige über tödliche Verkehrsunfälle informieren zu müssen. Ziel ist es daher, insbesondere an Unfallhäufungsstellen sowie an Orten schwerer Verkehrsunfälle durch verstärkte Kontrollen und Aufklärung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft vom 16.04.2026 gegen 08:02 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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