Polizei-News Erding, 31.03.2026: Zwei Fälle von verbotenen Kraftfahrzeugrennen
In Hasenbergl, Moosach, Freimann, Altstadt, Garching, Haidhausen und Altstadt sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Dienstag, dem 31.03.2026. Haben Sie etwas gesehen?
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Für Maxvorstadt / Milbertshofen-Am Hart, Hasenbergl, Moosach, Freimann, Altstadt, Garching, Haidhausen und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Maxvorstadt / Milbertshofen-Am Hart: Zwei Fälle von verbotenen Kraftfahrzeugrennen
Fall 1: Am Samstag, 28.03.2026, gegen 00:50 Uhr, fuhr ein Mercedes die Leopoldstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts entlang. Eine zivile Polizeistreife konnte dem Mercedes über mehrere hundert Meter folgen. Schließlich fuhr der Pkw in einen Bereich, in dem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h galt. Dort kam es durch den Mercedes-Fahrer zu mehrfachen Fahrstreifenwechseln und Überholmanövern mit Geschwindigkeiten über 100 km/h.
Auf Höhe der Leopoldstraße 71 unterzog die Polizeistreife den Fahrer einer Verkehrskontrolle. Bei ihm handelt sich um einen 19-Jährigen mit deutscher und iranischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Erding.
Er erhielt eine Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die Weiterfahrt des 19-Jährigen wurde unterbunden und der Schlüssel des Pkws sichergestellt.
Fall 2: Am Samstag, 28.03.2026, gegen 03:00 Uhr, fuhr eine Polizeistreife auf der Leopoldstraße und bemerkte zwei Pkw, Mercedes, die deutlich mehr als 100 km/h stadtauswärts fuhren. An der Kreuzung der Ingolstädter Straße/Frankfurter Ring wurden beide Pkw einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei den Fahrern handelte es sich um zwei 18-Jährige, einer mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München und einer mit deutsch-kosovarischer Staatsangehörigkeit und ebenfalls mit Wohnsitz im Landkreis München.
Beide wurden wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennen angezeigt und die Führerscheine der beiden wurden beschlagnahmt.
Die weiteren Ermittlungen in beiden Fällen führt die Münchner Verkehrspolizei.
Hasenbergl: Trickdiebstahl durch falsche Handwerker
Am Mittwoch, 27.03.2026, gegen 15:00 Uhr, klingelten zwei bislang unbekannte Täter bei einem über 80-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München. Sie gaben an, dass sie Hausmeister seien und die Rauchmelder in der Wohnung überprüfen müssen. Nachdem der über 80-Jährige die unbekannten Täter in seine Wohnung gelassen hatte, lenkte einer der beiden Täter den Senior gezielt ab, während der andere aus einem Schrank Bargeld und eine Bankkarte entwendeten. Anschließend verabschiedeten sich die beiden Täter und entfernten sich in unbekannte Richtung.
Zwei Tage später stellte der über 80-Jährige unberechtigte Abhebungen von seinem Bankkonto fest und wurde auf den Diebstahl aufmerksam. Daraufhin erstattete er bei einer Polizeiinspektion Anzeige.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter können wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 185 cm, mitteleuropäischer Erscheinungstyp, hellbraune Haare; beide trugen Handschuhe
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Linkstraße, Harpprechtstraße und Schleißheimer Straße (Hasenbergl) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Moosach: Versuchter Wohnungsraub
Am Samstag, 28.03.2026, gegen 12:45 Uhr, klingelte es zunächst in einem Mehrfamilienhaus an der Wohnungstür einer 65-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München. Als sie die Tür öffnete, wurde sie sofort durch zwei unbekannte Person in die Wohnung gedrängt, zu Boden gestoßen und trotz Gegenwehr überwältigt. In der Folge forderten die beiden maskierten Täter Geld von der Frau und drohten ihr verbal.
Während ein Täter die 65-Jährige weiterhin am Boden fixierte, durchsuchte der Zweite die Wohnung nach Diebesgut. Nach kurzer Zeit verließen die Täter die Wohnung ohne Tatbeute und flüchteten in unbekannte Richtung.
Die 65-Jährige verständigte anschließend den Polizei-Notruf. Eine sofort eingeleitete Fahndung brachte bislang keine Hinweise auf die Identität der Täter.
Die Frau wurde bei der Tat leicht verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt.
Am Tatort wurden umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 21 hat die weitere Sachbearbeitung übernommen.
Die beiden Täter konnten wie folgt beschrieben werden:
Täter 1: Männlich, ca. 25 Jahre, 175-180 cm groß, sprach akzentfreies Deutsch, schlank; dunkle Vermummung, vermutlich mit Sturmhaube
Täter 2: Männlich, ca. 25 Jahre, 175-180 cm groß, schlank; dunkle Vermummung, vermutlich mit Sturmhaube
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Untermenzinger Straße, Donauwörther Straße und Waldhornstraße (Moosach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Freimann: Räuberische Erpressung
Am Freitag, 27.03.2026, gegen 21:00 Uhr, befand sich eine 33-jährige deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in München im Bereich des Frankplatzes, als sie von zwei ihr unbekannten Männern angesprochen wurde. Die unbekannten Männer waren teils maskiert und forderten die 33-Jährige auf, ihr Geld herauszugeben. Dabei hielt einer der beiden Männer einen Teleskopschlagstock in der Hand und bedrohte die Frau damit.
Die 33-Jährige übergab den beiden Tätern einen 20-Euro-Schein. Im Anschluss flüchteten die Täter in Richtung Rappoltsteiner Straße und Harnierplatz.
Die 33-Jährige verständigte sofort über die Notrufnummer 110 die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München. Eine eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen der Polizei ergab keine weiteren Hinweise auf den Täter.
Die 33-Jährige wurde durch den Vorfall nicht verletzt.
Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1: Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 165-170 cm groß, dunkelhäutig, normale Statur; maskiert mit einem Dreieckstuch mit weißen Mustern, schwarze Daunenjacke mit Kapuze, dunkle Jeans; mit Schlagstock bewaffnet
Täter 2: Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, hellhäutig, schlanke Statur; maskiert mit einem dunklen Dreieckstuch, dunkle Kopfbedeckung, enge schwarze Jacke, blaue Jeans
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Frankplatz, Rappoltsteiner Straße und Harnierplatz (Freimann) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Altstadt: Einbruch in ein Einzelhandelsgeschäft
In der Zeit zwischen Samstag, 28.03.2026, 20:00 Uhr, und Montag, 30.03.2026, 09:50 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über ein Fenster gewaltsam Zugang zu einem Einzelhandelsgeschäft im Bereich der Münchner Fußgängerzone.
In dem Geschäft wurden mehrere Tresore angegangen und Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro entwendet.
Unter Mitnahme der Tatbeute flüchteten die Täter, vermutlich über den Betretungsweg, in unbekannte Richtung.
Nachdem der Einbruch festgestellt wurde, wurde direkt die Polizei verständigt. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Neuhauser Straße, Augustiner Straße und Färbergraben (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Garching: Diebstahl aus Kraftfahrzeug
Am Sonntag, 29.03.2026, gegen 17:40 Uhr, parkte ein über 80-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Offenbach seinen Pkw in der Tiefgarage einer Hotelanlage in Garching.
Als er am Montag, 30.03.2026, gegen 06:30 Uhr, zu seinem Pkw zurückkehrte stellte er fest, dass die hintere Seitenscheibe eingeschlagen war und drei Koffer mit einer Vielzahl hochwertiger Uhren und ein hoher Bargeldbetrag aus dem Kofferraum entwendet worden waren.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 54 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: ' Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Daimlerstraße, Schleißheimer Straße und Zeppelinstraße (Garching-Hochbrück) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 54, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Haidhausen: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf
Am Montag, 30.03.2026, gegen 11:30 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Telefonanruf. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und er behauptete, dass die Tochter der über 80-Jährigen in einen Unfall verwickelt gewesen wäre und aufgrund dessen im Gefängnis sitzen würde. Nach Zahlung einer hohen Kaution könnte sie dieses jedoch wieder verlassen.
Da die über 80-Jährige angab, nicht so viel Bargeld zu Hause zu haben, wurde sie nach Wertgegenständen gefragt. Schließlich ließ sie sich davon überzeugen, Gold im Wert von mehreren zehntausend Euro an eine männliche Person zu übergeben.
Als ihr später der Betrug auffiel, verständigte die Seniorin den Polizeinotruf 110.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 40-45 Jahre alt; bekleidet mit einem olivgrünen Steppjanker
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Preysingstraße, Innere Wiener Straße und Stubenvollstraße (Haidhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte: * Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache mit Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstigen Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Altstadt: Verstoß gegen das Bayerische Straßen- und Wegegesetz
Am Montag, 30.03.2026, gegen 17:20 Uhr, konnte ein Polizeibeamter, welcher sich in seiner Freizeit im Bereich der Münchner Fußgängerzone aufhielt, drei Personen beobachten, wie diese im Bereich der Fußgängerzone offensichtlich eine Umfrage durchführten.
Hierbei hielten sie ein kleines Mikrophon an einem Teigschaber in der Hand und zeigten Passanten ein Foto des neu gewählten Münchner Oberbürgermeisters, wie dieser seinen Lebensgefährten küsst. Da dies dem Polizeibeamten verdächtig vorkam, verständigte er den Polizeinotruf 110.
Die drei Personen konnten schließlich von einer zivilen Polizeistreife der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) angetroffen und kontrolliert werden. Bei ihnen handelt es sich um einen 26-Jährigen mit Wohnsitz in Erlangen, einen 23-Jährigen mit Wohnsitz in München und einer 26-Jährigen mit Wohnsitz in München. Diese gaben an, Umfragen für einen privaten Social Media Account zu machen.
Nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz bedarf es solcher Umfragen einer Genehmigung, welche die drei Tatverdächtigen nicht vorweisen konnten. Aufgrund dessen wurden sie wegen der Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz angezeigt.
Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Marienplatzes (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Wer kann Angaben zu den gestellten Fragen oder wurde für diese Umfrage selbst interviewt?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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