Polizeieinsatz München, 25.03.2026: Verkehrsunfall zwischen Fußgängerin und Pkw - eine Person verletzt
In Bogenhausen, Unterhaching und Milbertshofen sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Mittwoch, dem 25.03.2026. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Haidhausen, Bogenhausen, Ludwigsvorstadt, Planegg, Unterhaching, Milbertshofen und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Haidhausen: Verkehrsunfall zwischen Fußgängerin und Pkw - eine Person verletzt
Am Dienstag, 24.03.2026, gegen 12:30 Uhr, wollte eine 24-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München als Fußgängerin die Orleansstraße auf Höhe der Hausnummer 11 in Richtung stadteinwärts überqueren.
Zeitgleich fuhr eine 33-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München mit einem Subaru Pkw auf der Orleansstraße von der Rosenheimer Straße kommend in Richtung Orleansplatz.
Als die 24-Jährige zwischen zwei verkehrsbedingt wartenden Fahrzeugen vom zweiten auf den dritten Fahrstreifen trat, lief sie gegen die rechte Fahrzeugseite des vorbeifahrenden Pkw der 33-Jährigen und stürzte. Die 24-Jährige wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Während der Unfallaufnahme kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Bogenhausen: Pkw verursacht Gefahrenbremsung bei einem Linienbus und flüchtet - zwei Personen verletzt
Am Dienstag, 24.03.2026, gegen 11:30 Uhr, fuhr ein Linienbus der Linie 59 auf der Richard-Strauss-Straße von der Einsteinstraße kommend in Richtung Effnerplatz.
Zeitgleich befuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem Pkw mit Rosenheimer Kennzeichen die Ausfahrt des Richard-Strauss-Tunnels in Richtung Denninger Straße.
Kurz nach der Tunnelausfahrt (auf Höhe Widderstraße) wechselte der bislang unbekannte Fahrzeugführer mit seinem Pkw, trotz durchgezogener Linie, verkehrswidrig den Fahrstreifen nach links und zwang den auf der Richard-Strauss-Straße fahrenden Linienbus zu einer Gefahrenbremsung.
Dabei verletzten sich zwei Fahrgäste, welche sich im Bus befanden. Bei ihnen handelt es sich um eine 90-jährige Deutsche und einen 24-jährigen Deutschen (beide mit Wohnsitzen in München). Die 90-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Während der Unfallaufnahme kam es nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.
Ludwigsvorstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung
Am Dienstag, 24.03.2026, gegen 08:50 Uhr, befand sich ein 38-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München im Nußbaumpark in der Nähe des Eingangs an der Lindwurmstraße. Hier konnte er eine männliche Person dabei beobachten, wie diese auf einer Parkbank saß und sexuelle Handlungen an sich selbst vollzog.
Nachdem der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Täter trotz Ansprache durch den 38-Jährigen nicht von seinen Handlungen abließ, verständigte dieser den Polizeinotruf 110.
Noch vor Ort konnte ein Tatverdächtiger, ein 28-Jähriger mit irakischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland, angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Nach den notwendigen polizeilichen Maßnahmen und der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wurde er wieder entlassen. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Planegg: Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Kfz.-Diebstahl
Am Dienstag, 24.03.2026, gegen 13:10 Uhr, wurden in der Münchner Straße in Planegg zwei Jugendliche einer Kontrolle unterzogen, da sie gemeinsam auf einem E-Scooter mit abgelaufenem Versicherungskennzeichen unterwegs waren. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass der E-Scooter am 25.10.2025 von einem Fahrradabstellplatz in Planegg entwendet worden war.
Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um einen 13-jährigen Deutsch-Iraker und einen 13-jährigen Syrer, jeweils mit Wohnsitz in Gräfelfing. Beide wurden zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion 46 (Planegg) verbracht und im Anschluss an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Der E-Scooter wurde zur Eigentumssicherung sichergestellt. Sie wurden wegen des Diebstahls angezeigt.
Das Kommissariat 54 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Unterhaching: Vollendeter Trickbetrug
Am Dienstag, 24.03.2026, gegen 14:20 Uhr, wurde eine über 70-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München vor ihrer Haustür von einer bislang unbekannten Täterin angesprochen. Diese gab an, Mitarbeiterin in einem Krankenhaus zu sein und teilte mit, dass die Tochter der über 70-Jährigen an Darmkrebs erkrankt sei. Zur weiteren Behandlung benötige die Tochter ein Medikament, für welches die Seniorin jetzt mehrere zehntausend Euro bezahlen müsse.
Anschließend begaben sich beide in das Haus der über 70-Jährigen, wo sie ein längeres Gespräch führten. In dessen Verlauf zeigte sie der Täterin mehrere Goldmünzen. Diese Goldmünzen im Wert von mehreren zehntausend Euro übergab die über 70-Jährige einer zweiten Täterin, welche zwischenzeitlich vor der Haustür wartete. Im Anschluss entfernten sich beide Täterinnen mit der Tatbeute vom Tatort.
Als die Seniorin im Nachgang ihre Tochter kontaktierte, flog der Betrug auf und die Polizei wurde verständigt.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täterinnen wurden wie folgt beschrieben:
Täterin 1: Weiblich, ca. 50 Jahre alt, 170 cm groß, schlank, sprach hochdeutsch
Täterin 2: Weiblich, ca. 45 Jahre alt, 175 cm groß, kräftige Statur
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Bussardstraße, Fasanenstraße und Parkstraße (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte:
Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache mit Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstigen Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Milbertshofen: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf durch falsche Polizeibeamte
Am Dienstag, 24.03.2026, gegen 18:00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf von einer ihr unbekannten männlichen Person. Das Telefonat selbst wurde auf Russisch geführt. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und erklärte der über 80-Jährigen, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall gehabt hätte. Jetzt solle die Seniorin für die anstehende Notoperation einen Betrag in Höhe von 50.000 Euro bezahlen. Davon überzeugt vereinbarte die über 80-Jährige ein Treffen zur Übergabe.
Gegen 21:00 Uhr erschien ein Abholer bei der Seniorin und ließ sich das Geld in einer Sporttasche samt Kleidung für die in einem Krankenhaus befindliche Tochter aushändigen.
Als die über 80-Jährige Kontakt mit der Tochter hatte, bemerkten beide den Betrug und verständigten den Polizeinotruf 110.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Vogelhartstraße, Sicherstraße, Langensalzastraße (Milbertshofen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte: Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache mit Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstigen Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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