Polizei-News Dortmund, 20.03.26: Videobeobachtung am HBf - Rückgang der Straftaten
Ein Gewaltdelikt wurde aktuell von der Polizei in Dortmund gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die Polizei Dortmund stellt im Bereich des Vorplatzes des Hauptbahnhofes einen leichten Rückgang an Straftaten fest. Die Videobeobachtung wird daher um ein Jahr verlängert, um die erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung dort fortzusetzen.
Seit dem 21. März 2025 steht auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes ein Container mit Videotechnik, mit dem die Polizei Dortmund den dortigen Bereich, den Platz der Deutschen Einheit, die Freitreppe und Teile der Katharinenstraße einsehen kann. Dies erfolgt zu festgelegten Zeiten oder anlassbezogen.
Die Bilder werden live bei der Leitstelle eingespielt. An den Monitoren sitzen speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Geschehen beobachten. Bei verdächtigen Handlungen informieren sie Einsatzkräfte, die in unmittelbarer Nähe bereitstehen, um einschreiten zu können.
Nach einem Jahr zieht die Polizei Dortmund nun ein erstes Resümee: Seit dem vierten Quartal 2025 wird ein stetiger Rückgang der Deliktszahlen festgestellt. Diese positive kriminalstatistische Entwicklung lässt sich zwar im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Dortmund bilanzieren (PKS 2025: -5.4%), fällt aber mit -29.64% für den videobeobachteten Bereich besonders hoch aus (01.03.25 bis 28.02.26: 273 Delikte im Vergleich zu 01.03.24 bis 28.02.25: 388 Straftaten gemäß Eingangsstatistik).
Auffällig ist, dass insbesondere weniger Eigentumsdelikte festgestellt wurden. Negativ ist die Entwicklung lediglich bei den Körperverletzungsdelikten (+7,45%).
Hierzu der Behördenleiter in Vertretung Achim Stankowitz: "Die Entwicklung in dem Bereich des Bahnhofsumfeldes ist auf einem guten Wege. Sie ist das Ergebnis mannigfaltiger Anstrengungen wie dem steten Einsatz unserer PK-Fokus-Kräfte oder den gemeinsamen Schwerpunktkontrollen SiBB - Sicherheit in Bus und Bahn - zusammen mit unseren Kooperationspartnern von Bundespolizei, Stadt Dortmund und der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21). Von zentraler Wichtigkeit in diesem Sicherheitskonzept ist hier die polizeiliche Videobeobachtung. Um die bisherigen Erfolge zu verstetigen habe ich daher die Fortsetzung der Videobeobachtung angeordnet."
Weitere Informationen finden Sie hier:https://dortmund.polizei.nrw/polizeiliche-videobeobachtung-in-dortmund
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Dortmund vom 20.03.2026 gegen 13:39 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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