Polizei-News Mönchengladbach, 16.03.26: Bilanz der Roadpol-Woche "Operation Seatbelt"

Eine Verkehrskontrolle wurde aktuell von der Polizei in Mönchengladbach gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto

Vom 9. bis zum 15. März fand im Rahmen der europäischen Aktion Roadpol die Themenwoche "Operation Seatbelt" stattgefunden. Daran beteiligten sich auch Einsatzkräfte der Polizei Mönchengladbach.

Zudem hat die Polizei Mönchengladbach am Mittwoch, 11 März, einen direktionsübergreifenden Schwerpunkteinsatz zwischen 10 und 18 Uhrdurchgeführt.

Ziel der Aktion waren die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Sensibilisierung in Bezug auf Sicherheitsgurte bzw. Kindersitze. Abseits dieses Schwerpunkts standen die Themen Geschwindigkeit, Abbiegeverstöße und ungeschützte Verkehrsteilnehmende im Fokus der Kontrollen, bei denen neben uniformierten Kräften auch Polizeibeamte in zivil eingesetzt wurden.

Im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes am konnten bei 266 Verkehrskontrollen folgende Verstöße festgestellt und geahndet werden:

15 mal stellten die Beamten Verwarngelder über 30 Euro aus, da Erwachsene keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Zudem wurde festgestellt, dass auch Kinder nicht richtig gesichert waren, was in zwei Fällen zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen führte. Das reine Bußgeld (ohne Verwaltungsgebühren) bei diesem Verstoß liegt bei 60 Euro, wenn ein Kind nicht gesichert ist, bzw. 70 Euro und ein Punkt, wenn mehrere Kinder nicht gesichert sind.

Zudem mussten Verkehrsteilnehmende im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen 15 Verwarngelder (bis 35 Euro) bezahlen. Zweimal fertigten die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Sie stellten insgesamt elf Verstöße gegen das Nutzungsverbot von Mobiltelefonen fest, was jeweils mit einem Bußgeld von 100 Euro geahndet wird und einen Punkt in Flensburg nach sich zieht.

Hinzu kamen sechs Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen dasPflichtversicherungsgesetz, weil E-Scooter nichtüber die notwendige Haftpflichtversicherung verfügten oder diese abgelaufen war. Unzureichende oder fehlende Ladungssicherung führte in zwei Fällen zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Bußgelder über 35 Euro).

Unabhängig vom Schwerpunkteinsatz führten die Einsatzkräfte an allen anderen Tagen der Aktionswoche weitere 82 Verkehrskontrollen durch, die unter anderem zu 16 Verwarngeldern führten, da bei 15 Erwachsenen und einem Kind Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt werden konnten.

Auch in zukünftigen Schwerpunkteinsätzen im Straßenverkehr beabsichtigt die Polizei Mönchengladbach Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Mönchengladbach vom 16.03.2026 gegen 14:29 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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