Polizeieinsatz Börde, 12.03.2026: Körperliche Auseinandersetzung unter Jugendlichen
Das Polizeirevier Börde berichtet am Mittag über mehrere Vergehen in Barleben und Colbitz. Die aktuellen Fälle von Donnerstag, dem 12.03.2026 im Überblick.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Colbitz und Barleben hat das Polizeirevier Börde mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Barleben: Körperliche Auseinandersetzung unter Jugendlichen
Barleben/ 10.03.2026, 20:15 Uhr
Am Dienstagabend befand sich ein 13- jähriger Junge in Barleben auf dem Heimweg, als dieser von einem ihm flüchtig bekannten 14- Jährigen angesprochen wurde. Beide kannten sich aus der gemeinsam besuchten Schule. Es kam zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Folge der 13- Jährige geschlagen und gestoßen wurde. Weiterhin trat der 14- Jährige mehrfach auf den am Boden liegenden Geschädigten ein. Die Situation wurde durch den Fahrer eines vorbeifahrenden PKW bemerkt, wobei dieser unverzüglich einschritt. Der 14- Jährige ließ daraufhin vom Geschädigten ab und flüchtete. Im Beisein der Mutter wurden die Verletzungen des Geschädigten am Folgetag ärztlich untersucht. Zudem wurden Ermittlungen gegen den 14- jährigen Jugendlichen wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
An dieser Stelle soll das engagierte Eingreifen des 46- jährigen PKW- Fahrers hervorgehoben werden, der im Sinne der Zivilcourage eine weitere Eskalation der Situation verhindern konnte.
Colbitz: Erneuter Betrugsversuch durch Schockanruf
Colbitz/ 10.03.2026, 15:40 Uhr
Durch die Tochter eines 69- jährigen Geschädigten ging erneut die Meldung über einen versuchten Betrugsfall in Colbitz ein. Demnach haben unbekannte Täter am Dienstagnachmittag ihren Vater angerufen und diesem gegenüber behauptet, die Tochter sei in einen schweren Verkehrsunfall involviert. Dabei wurde vorgegeben, die Tochter habe einen Auffahrunfall verursacht, in deren Folge eine schwangere Frau zu Tode gekommen sei. Danach habe die Tochter des 69- Jährigen Fahrerflucht begangen. Im Hintergrund des Telefonats war eine weinerliche Stimme zu hören, welche der Stimme der Tochter sehr ähnelte. Eine weibliche Gesprächspartnerin welche sich als Psychologin ausgab, forderte eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme, um die Tochter aus der Untersuchungshaft herauszulösen. Darüber hinaus holte diese Informationen zu Bankverbindungen und Schmuck im Haus des Geschädigten ein. Erst als der 69- Jährige diesbezüglich nur vage Angaben machte, wurde das Gespräch seitens der Täter beendet. Es kam weder zu einer Geldüberweisung noch zu einer Geldübergabe.
Ebenfalls am Dienstag ereignete sich der bereits bekannt gemachte Betrugsversuch im Zusammenhang mit einer 89- jährigen Geschädigten aus Wanzleben. Vor diesem Hintergrund appelliert die Polizei erneut zu Vorsicht bei Anrufen durch unbekannte Personen. Unter dem Vortäuschen von Straftaten oder Verkehrsunfällen durch nahe Angehörige werden die potenziellen Opfer massiv unter Druck gesetzt. Die Tätergruppierungen agieren dabei höchst professionell und bedienen unterschiedliche Gesprächsrollen wie Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Mitarbeiter von Amtsgerichten. Mit dem Ziel, die gestellten Forderungen in Form von Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck schnellstmöglich zu erhalten, werden die Geschädigten dabei massiv unter Druck gesetzt. Zudem ist nicht auszuschließen, dass die Tätergruppierungen KI- generierte Stimmen einsetzen, welche denen der eigenen Angehörigen ähneln, um den Wahrheitsgehalt der vorgetäuschten Situation zu untermauern. Auch wenn eine Geldübergabe wie in den aktuellen Fällen verhindert werden konnte, bleibt eine hohe emotionale Belastung bei den zumeist älteren Geschädigten zurück. Es gilt daher, die Gespräche in derartigen Vorfällen möglichst kurz zu halten und das Telefonat im Zweifel zu beenden. Betroffene sollten im Nachgang die Angehörigen informieren und über den Notruf der Polizei diese über den Verdacht eines Betrugsfalls verständigen.
Nähere Informationen finden Sie unter:
https://www.polizei-beratung.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Börde. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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