Polizei-News Ebersberg, 18.02.2026: Einbruch in Betreuungseinrichtung
In Ludwigvorstadt-Isarvorstadt, Planegg und Hadern sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Mittwoch, dem 18.02.2026. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Ludwigvorstadt-Isarvorstadt, Planegg, Hadern, Schwabing und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Ludwigvorstadt-Isarvorstadt: Einbruch in Betreuungseinrichtung
Im Zeitraum zwischen Montag, 16.02.2026, 13:15 Uhr, und Dienstag, 17.02.2026, 08:20 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Räumlichkeiten einer Betreuungseinrichtung.
Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten unter anderem Bargeld im dreistelligen Bereich.
Anschließend flüchteten der oder die Täter unerkannt in unbekannte Richtung.
Seitens der Kriminalpolizei wurden vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Wer hat im o. g. Zeitraum im Bereich Am Glockenbach, Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz und Pestalozzistraße (Ludwigvorstadt-Isarvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Planegg: Organisierter Callcenterbetrug - falscher Krankenhausmitarbeiter
Am Dienstag, 17.02.2026, gegen 13:00 Uhr, wurde eine über 80-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München von einer bislang unbekannten Täterin angerufen, die sich als Krankenhausmitarbeiterin ausgab. Sie behauptete, die Tochter der über 80-Jährigen leide an Krebs. Da die Behandlung teuer sei, sollte die über 80-Jährige zunächst Angaben zu ihrem Vermögen machen.
Die über 80-Jährige vereinbarte in der Folge mit der unbekannten Täterin die Übergabe von Wertgegenständen im Wert von mehreren zehntausend Euro und übergab diese an ihrer Wohnadresse einem weiteren unbekannten Täter.
Kurze Zeit später kam die Tochter der über 80-Jährigen zu Besuch, woraufhin der Betrug auffiel. Anschließend erstattete die über 80-Jährige mit ihrer Tochter bei einer Polizeiinspektion eine Anzeige.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 22 Jahre alt, 170 cm groß, hellblonde Haare, west-/nordeuropäisches Erscheinungsbild, grauer Mantel, kein Bart, keine Brille.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum zwischen 14:30 und 18:00 Uhr im Bereich Bahnhofstraße, Pasinger Straße und Münchner Straße (Planegg) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hadern: Organisierter Callcenterbetrug - sogenannter Schockanruf
Am Dienstag, 17.02.2026, gegen 16:30 Uhr, kontaktierte eine bislang unbekannte Täterin telefonisch eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München und gab sich als deren Tochter aus.
Die Anruferin schilderte, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben, wodurch eine schwangere Frau schwer verletzt ins Krankenhaus kam. Eine weitere Täterin, die sich als Polizeibeamtin ausgab, sprach ebenfalls mit der über 80-Jährigen und behauptete, nun mit der Tochter zu ihr zu fahren. Anschließend beendete die falsche Polizeibeamtin das Telefonat.
Kurze Zeit später rief ein weiterer unbekannter Täter an, welcher sich als Staatsanwalt ausgab. Er gab an, dass die schwerverletzte Frau mit dem ungeborenen Kind im Krankenhaus verstorben sei. Er behauptete, dass der Tochter der über 80-Jährigen Untersuchungshaft drohe, wenn die über 80-Jährige nicht die Kaution in Höhe von 80.000,- Euro bezahlt.
Im weiteren Verlauf übergab die über 80-Jährige einem bislang unbekannten Abholer an ihrem Wohnort Wertgegenstände und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Euro.
Im Nachgang kam der Betrug auf, als die Täter durch weitere Anrufe mehr Wertgegenstände forderten und der Sohn der über 80-Jährigen dazukam. Anschließend begaben sich die über 80-Jährige und ihr Sohn einer Polizeiwache und erstatteten eine Anzeige.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 61 der Münchner Kriminalpolizei.
Beschreibung des Abholers: Männlich, ca. 180 cm groß, ca. 55 Jahre alt, schlank, nord-/westeuropäisches Erscheinungsbild, dunkelblaue Jacke mit Kapuze über dem Kopf, keine Brille, kein Bart, keine Piercings, keine sichtbaren Tattoos oder Narben.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum zwischen 16:00 und 18:00 Uhr im Bereich Haderunstraße, Gelbhofstraße und Waldwiesenstraße (Hadern) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte: - Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Schwabing: Festnahme von vier Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung durch Graffiti
Am Sonntag, 08.02.2026, gegen 06:50 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Polizei München durch die U-Bahnwache der MVG darüber verständigt, dass eine Streife der U-Bahnwache gegen 06:30 Uhr am U-Bahnhof Dietlindenstraße eine frisch mit Graffiti großflächig besprühte U-Bahn festgestellt hatte.
Kurz bevor die Anforderung die Einsatzzentrale der Polizei erreichte, war unabhängig hiervon eine Streifenbesatzung der Polizei im unmittelbaren Nahbereich von zwei Passanten angesprochen worden, die mehrere vermummte Personen in der Nähe des Notaustieges beobachtet hatten, welche anschließend mit einem Pkw geflüchtet waren.
Da sich die Passanten das Kennzeichen merkten, konnte im Rahmen der ersten Ermittlungen das Fahrzeug mitsamt den Insassen festgestellt und kontrolliert werden. Im Fahrzeug konnten unter anderem Spraydosen festgestellt werden. In weiteren Verlauf erhärtete sich der Verdacht, dass es sich hierbei um die Tatverdächtigen handeln könnte, woraufhin die Insassen festgenommen wurden.
Bei den Insassen handelte es sich um einen 32-jährigen Deutsch-Tunesier und einen 37-jährigen Deutschen, beide mit Wohnsitz in München, sowie einen 24-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg und einen 27-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die vier Tatverdächtigen wieder entlassen.
Gegen die vier Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung durch Graffiti eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 23 des Polizeipräsidiums München.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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